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Unwetter ziehen über NRW: Sonntag erneut Sturm mit Hagel und Starkregen möglich

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Blick auf Köln mit dem Kölner Dom und dem Colonius.
Über Köln und ganz NRW kam es in der Nacht zu schweren Gewittern. © FlyHighStock6K/Imago

Nach teils extremer Hitze kam es in der Nacht zu Sonntag zu schweren Gewittern – mit Starkregen und Sturmböen. Weitere Unwetter sind möglich.

Köln – Nach der Hitze kommt die Abkühlung – und viel Regen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlichte am Samstag eine Vorabinformation für schwere Gewitter, die in der Nacht zu Sonntag über Nordrhein-Westfalen ziehen könnten. Damit solle „auf das Potenzial der Gewitter“ hingewiesen werden. Diese galt von Samstag, 22 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr.

Ab Sonntagabend steigt laut dem DWD die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter erneut an. Vor allem im Süden und Osten könnte es in der Nacht zum Montag erneut heftig krachen. Neben starken Gewittern sind auch Sturmböen bis 100 km/h, Starkregen und sogar Hagel möglich. Dabei ist sogar noch stärkeres Unwetter nicht ausgeschlossen.

NRW: Schwere Unwetter mit Starkregen und Gewitter möglich

Damit ist zunächst Abkühlung in Sicht. Die vergangenen Tage hatten weite Teile von NRW mit stellenweise extremer Hitze ins Schwitzen gebracht. In Köln lag die Temperatur in der Spitze bei 36 Grad. Doch nun kommt der Wetterwechsel nach NRW. In der Nacht zu Sonntag kündigen sich voraussichtlich die ersten Unwetter mit Gewitter und Starkregen an. Der DWD spricht von einem „größeren Gewittergebiet“, bei dem heftiger Starkregen möglich ist. Auch können Sturmböen bis 100 km/h auftreten. Allerdings sei „die Zugbahn des Gewitterclusters“ noch unsicher, so der DWD.

Wetter in NRW: Regen und Gewitter zum Wochenstart

So manch einer wird die erste Große Hitzewelle des Jahres dann bereits vermissen. Stattdessen rollen teils schwere Gewitter auf NRW zu. Besonders heftig könnte sich die Unwetterlage in der Südhälfte des Landes gestalten. Dort liege am Sonntag vermutlich der Schwerpunkt. Die Gewitter ziehen am Wochenende vom Südwesten über die Eifel heran. Laut einer DWD-Sprecherin in Essen ist dann auch Hagel möglich. Die Körner könnten eine Größe von bis zu drei Zentimetern haben.

Der Wetter-Umschwung bleibt dann auch erst einmal. Auch am Montag und Dienstag sei laut DWD mit heftigen Regenschauern und orkanartigen Böen zu rechnen. Der Start in die neue Woche wird demnach wechselhaft und vielerorts nass. Kräftige Gewitter und Regen sind möglich. Erst zur Wochenmitte flachen Niederschläge und Temperaturen ab. Der Ausblick auf das nächste Wochenende verspricht dann bei 30 Grad wieder Sommer-Wetter.

Damit fallen auch die Temperaturen zum ersten Mal seit Tagen auf unter 30 Grad. Entwarnung gibt es auch für die Nächte, diese werden kühler. Die erste Tropennacht mit über 20 Grad sorgte gerade in Großstädten wie Düsseldorf und Köln kaum für Abkühlung in dieser Woche.

DWD-Warnung für Samstagnacht: Schwere Unwetter möglich

(mlu mit dpa)

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