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Sturm peitscht polare Kaltluft nach NRW – diese Kreise und Städte sind betroffen

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Von: Benjamin Stroka

Eine Person schützt sich mit einem Schirm gegen Regen und Wind.
Sturm und Regen haben NRW am Mittwoch fest im Griff (Symbolbild). © Andreas Arnold/dpa

Es gibt Amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes für ganz NRW. In mehreren Regionen toben Sturmböen. Dazu kommen Regen und Schneeregen.

Düsseldorf – Grauer Himmel, Regen und kalter Wind peitscht durch die Luft – in NRW* ist es am Mittwoch richtig ungemütlich. Auch die Temperaturen im Land sind extrem gesunken. „In den kommenden Tagen dreht die Strömung über Deutschland von Südwest auf West bis Nordwest. Anstatt subtropischer Warmluft übernimmt dadurch polare Kaltluft das Zepter“, erklärt Diplom-Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD) die aktuelle Lage.

Der DWD hat am Mittwoch Amtliche Warnungen für alle Kreise und Städte in NRW ausgegeben. Mit kräftigen Windböen muss demnach überall gerechnet werden. Einige Regionen, besonders im Norden, Osten und Nordosten des Landes sind aber besonders stark betroffen. Dort gibt es sogar Sturmwarnungen.

Wetterwarnung in NRW: In diesen Regionen gibt es eine Amtliche Warnung vor Sturmböen

Wetterwarnung in NRW: Beruhigung erst am Donnerstag

Zu den Sturmwarnungen kann es in einigen Regionen auch sehr glatt werden. Im Bergland soll es am Mittwoch immer wieder schneien. In tieferen Lagen wechseln sich häufig Regen und Schneeregen ab. Starke und stürmische Böen treten dabei vor allem in Kombination mit Schauern auf. Dazu fallen die Temperaturen am Mittwoch in ganz NRW auf nur noch 3 bis 6 Grad.

In der Südhälfte von NRW ist der Wind nicht ganz so stark, aber auch hier gibt es flächendeckend Amtliche Warnungen des DWD. Der Wetterdienst rechnet demnach mit starken Windböen bis 60 km/h, zum Teil auch mit Sturmböen bis 65 km/h. Das betrifft unter anderem auch mehrere NRW-Metropolen, wie Köln*, Düsseldorf*, Duisburg*, Bonn*, Essen* oder Dortmund*.

Zum späten Abend soll der Wind etwas nachlassen, aber besonders in höheren Lagen sind auch in der Nacht noch einzelne Sturmböen möglich. Deutlich ruhiger wird es erst am Donnerstag. Dann lassen nicht nur Wind und Regen nach, sondern auch die Sonne lässt sich zeitweise in NRW blicken. Es bleibt bei 3 bis 6 Grad aber weiterhin kühl. (bs) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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