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Heute Warnung vor Sturm und Dauerregen – Ganz NRW betroffen

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Von: Maximilian Gang

Auf ein bislang sehr warems 2023 folgten Dauerregen, Sturmböen und Hochwasser. Nach Regen und Sturm kündigt sich auch ein winterlicher Umschwung an.

Köln – Das neue Jahr ist mit ungewöhnlich hohen Temperaturen gestartet. Aktuell liegt die Durchschnittstemperatur satte 8,4 Grad über dem Klimamittel. Auch für Experten ist das verwunderlich: „Das ist eine extrem hohe Abweichung“, sagt der Meteorologe Dominik Jung. Laut der aktuellen Vorhersage könnte der Januar am Ende ganze vier bis fünf Grad zu warm werden. Gemütlich war es im Freien trotzdem nicht: Dauerregen und Hochwasser prägten die Wetterlage der vergangenen Tage. Zahlreiche Bäche und Flüsse in Nordrhein-Westfalen uferten aus.

Zudem wurde es zunehmend stürmisch: Auch zum Wochenende setzen sich die Sturmböen fort, wie aus einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. In der nächsten Woche könnte ein erneuter Wetterumschwung folgen, der gerade Fans von weißen, winterlichen Landschaften freuen wird. Es wird deutlich kälter. Und: Schnee ist im Anmarsch – auch in Teilen von NRW.

Update vom 15. Januar, 10:51 Uhr: Bereits in den vergangenen Tagen war es in NRW vielerorts zu Sturm und Regen gekommen – nun setzt sich dieser Trend auch am heutigen Sonntag fort. Nachdem der Regen am Sonntagmorgen zunächst abzieht, gibt es im Laufe des Nachmittags bei dichten Wolken immer mehr Schauer, wie der DWD mitteilte. Zuvor hatte der Wetterdienst für mehrere Gebiete in Nordrhein-Westfalen, darunter auch in Düsseldorf und Köln, vor ergiebigem Dauerregen gewarnt. Am Sonntagmorgen war die gesamte Wetterkarte für NRW in der Farbe Orange eingefärbt, was eine „Warnung vor markantem Wetter“ bedeutet.

Die Temperaturen liegen nach DWD-Angaben bei mäßigem bis frischem Wind zwischen maximal 5 und 9 Grad. Dazu kann es am Mittag und Nachmittag zu starken bis stürmischen Böen kommen; bei Schauern sind auch Böen von bis zu 100 Stundenkilometern nicht ausgeschlossen. In der Nacht zu Montag bleibt es nass, im Bergland besteht deshalb ab 400 bis 600 Metern laut DWD auch Glättegefahr.

Sturm- und Dauerregenwarnung: Diese Kreise in NRW sind besonders betroffen

Update vom 14. Januar, 15:19 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine Sturm- und Dauerregenwarnung der Stufe 3 ausgesprochen. Diese Landkreise in NRW sind betroffen:

Dauerregen: Zwischen 35 und 40 Liter pro Quadratmeter

Update vom 14. Januar, 12:08 Uhr: Neben dem Dauerregen ist für Sonntag, 15. Januar, in Nordrhein-Westfalen auch eine Sturmwarnung gemeldet. In den Staulagen des Berglandes wurde laut der jüngsten Prognose des DWD mit Regenmengen zwischen 35 und 40 Litern pro Quadratmeter gerechnet. Die „gesättigten Böden“ könnten deswegen die Wasserstände der Gewässer in den betroffenen Einzugsgebieten der Ruhr, Wupper oder Sieg nach einer zwischenzeitlichen Entspannung wieder steigen lassen, teilte ein Sprecher des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz mit.

NRW: Dauerregen von Samstagmittag bis Sonntag

Update vom 13. Januar, 18:28 Uhr: Die Hochwasserlage in NRW bleibt weiterhin angespannt. Grund dafür sind die hohen Regenmengen, die aktuell auf Deutschland herabfallen. Und: Von Samstagmittag bis Sonntag droht erneut Dauerregen, wie der DWD berichtet. Bereits aktuell befinden sich zwei Gewässer in NRW auf der Hochwasserstufe zwei: die Lenne in Altena und die Sieg in Weidenau. Dabei droht die Gefahr der Überflutung von Gebäuden, Kellern und die Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen.

Warnung für NRW: Sturmböen in einigen Regionen

Update vom 13. Januar, 15:53 Uhr: Die amtliche Warnung vor Sturmböen ist in den meisten Teilen von NRW mittlerweile ausgelaufen. In einigen Regionen bleibt es aber bei den stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde, jedoch erst ab Höhen von 600 Metern. Für folgende Städte und Landkreise bleibt die Warnung bis in die späten Abendstunden bestehen:

Auch für die restlichen Regionen in NRW liegt weiterhin eine amtliche Warnung des DWD vor. Dort wird bis 20 Uhr vor Windböen gewarnt, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h durch das Bundesland fegen. Es ist also weiterhin Vorsicht geboten.

Fußgänger mit pinkfarbenen Regenschirm geht über die Straße.
Dauerregen und Sturmwarnungen gelten für NRW noch bis Sonntag. © Rolf Kremming/Imago

Wetter in NRW: Schnee auch in tieferen Lagen möglich

Update vom 13. Januar, 13:30 Uhr: Es wird in der nächsten Woche winterlicher in NRW. Das geht aus den Prognosen verschiedener Meteorologen hervor. Ob es jedoch für einen flächendeckenden Wintereinbruch reicht, ist aktuell noch ungewiss. Laut der Vorhersage von Dominik Jung könnte es zwar vor allem in höherliegenden Regionen zu längerfristigem Dauerfrost und Schneelandschaften kommen, doch nicht nur dort: „Dabei kann es dann Montag, Dienstag und Mittwoch auch Schnee bis in tiefe Lagen geben“. Große Schneemengen seien aber vorerst nicht in Sicht.

Wetterumschwung bringt Minustemperaturen, Schnee und Glätte nach NRW

Bereits in der Nacht zum Montag springt die Anzeige am Thermometer in einigen Regionen in NRW wieder in den Negativbereich. Im höheren Bergland werden Temperaturen von bis zu minus zwei Grad erreicht, dazu gibt es stürmische Böen, so die Vorhersage des DWD. Flächendeckend gibt es dazu weitere Niederschläge. Im Bergland – oberhalb von 400 bis 600 Metern – gibt es bereits die ersten Schneefälle. Vorsicht ist geboten: Es herrscht Glättegefahr.

Auch in den tieferen Lagen kühlt es spürbar ab. Am Sonntag liegen die Höchsttemperaturen in Nordrhein-Westfalen noch bei fünf bis neun Grad, so der DWD. Doch bereits in der Nacht zum Montag sinken die Temperaturen, mit Temperaturen zwischen zwei und vier Grad. Der Trend setzt sich am Montag dann weiter fort. Ab Dienstagabend können die Temperaturen dann auch in den Tieflagen in den Minusbereich fallen. Die Tiefsttemperaturen liegen dann zwischen null und minus zwei Grad.

Warnung für NRW: Am Sonntag wird es laut Experten „ganz schön ruppig“

Ob auch in den tiefer liegenden Lagen Schnee fällt, ist momentan noch unsicher. Ein flächendeckendes Einschneien erscheint nach aktuellen Prognosen vorerst aber unwahrscheinlich: „Hier und da ist mal Schnee möglich, aber besonders in Lagen unter 300 m bleibt der kaum lange liegen“, so Jung. Spürbar kühler wird es aber: „Es deutet sich nasskaltes Schmuddelwetter bei Werten um 0 bis 5 Grad an“.

Vorerst bleibt es jedoch bei stürmischem Wetter. Aktuell gilt noch eine amtliche Wetterwarnung des DWD vor Sturm- oder Windböen, fast im gesamten Bundesland. Am Sonntag könnte es zudem noch einmal gefährlich werden: In NRW muss mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gerechnet werden, in Hochlagen sogar Orkanböen mit bis zu 140 Kilometern pro Stunde. „Das wird ganz schön ruppig werden“, so die Einschätzung des Meteorologen Dominik Jung. (mg) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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