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Motorradfahrer kracht betrunken und ohne Führerschein in Gegenverkehr

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Ein Motorrad nach einem Unfall auf der Straße.
Der Motorradfahrer überholte mehrere Autos, bevor er mit einem Pkw im Gegenverkehr zusammengestoßen ist (Symbolbild). © Jahn Pictures / Imago

Im Oberbergischen Kreis gab es am Dienstagnachmittag einen schweren Unfall. Ein betrunkener Motorradfahrer krachte in den Gegenverkehr und wurde schwer verletzt.

Wiehl – Nach dem Überholen mehrerer Fahrzeuge ist ein Motorradfahrer im Oberbergischen Kreis in den Gegenverkehr geraten und dort frontal mit einem Auto zusammengestoßen. Der 60-Jährige wurde schwer verletzt und kam per Rettungswagen ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.

Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Motorradfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Weiterhin war das Motorrad augenscheinlich nicht versichert und wurde mit einem gefälschten Kennzeichen geführt.

Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

Wiehl: Motorradfahrer war betrunken und stand wohl unter Drogen

„Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Motorradfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Weiterhin war das Motorrad augenscheinlich nicht versichert und wurde mit einem gefälschten Kennzeichen geführt“, berichtete die Polizei. Mehr noch: „Da der 60-jährige Gummersbacher auf seiner Fahrt auch noch erkennbar alkoholisiert war und Anzeichen für Drogenkonsum aufwies, wurde ihm durch einen Arzt zusätzlich eine Blutprobe entnommen.“

Der Unfall passierte am Dienstagnachmittag zwischen Wiehl-Großfischbach und Nümbrecht-Elsenroth. In dem Auto, mit dem das Motorrad zusammenstieß, saßen eine 32-Jährige und ihr 16 Monate altes Kind. Dieses sei – ohne erkennbare Verletzungen – vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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