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Erneut hunderte Drifter in Winterberg unterwegs - einige hatten wohl mehr vor

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Von: Daniel Großert

In Winterberg (NRW) haben sich am Wochenende erneut hunderte Autofahrer zum Driften getroffen.
In Winterberg (NRW) haben sich am Wochenende erneut hunderte Autofahrer zum Driften getroffen. (Symbolfoto) © Bernd Weißbrod/dpa

Schon wieder haben hunderte Autofahrer Winterberg (NRW) zum Driften „heimgesucht“. Manche hatten offenbar noch mehr vor. Die Polizei zieht Bilanz.

Winterberg (NRW) - Sie haben es schon wieder getan: Erneut haben hunderte Autofahrer am Wochenende Parkplätze und Flächen rund um Winterberg im Hochsauerlandkreis (NRW) zum Driften genutzt. Manche hatten sogar offenbar noch mehr vor.

StadtWinterberg
Fläche147,9 km²
BürgermeisterMichael Beckmann

Winterberg/NRW: Erneut hunderte Drifter unterwegs - einige hatten mehr vor

Die Polizei berichtete am Montag in einer Pressemitteilung von mehreren Einsätzen im Zusammenhang mit „Driftern“ am vergangenen Wochenende. Insgesamt zählten die Beamten zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten mehr als 500 Fahrzeuge. „Darunter waren neben ‚Driftern‘ auch Schaulustige“, heißt es.

Viele Autofahrer hätten gezielt verschiedene Parkplätze in Winterberg zum Driften genutzt. Vor allem hätten sie die bekannten Örtlichkeiten am Kahlen Asten, am Bremberg oder an der Kappe angesteuert, wie Polizeisprecher Sebastian Held im Gespräch mit der Redaktion erklärte.

Manchen reichte das Driften - also das gewollte Rutschen des Autos - auf einem schneebedeckten Parkplatz aber offenbar nicht aus: Der Polizei fiel nach eigenen Angaben „eine kleine Anzahl von Fahrzeugen auf, die offensichtlich speziell für das Befahren von unwegsamem Gelände ausgestattet waren“. Diese seien mit Arbeitsscheinwerfern und spezieller Geländebereifung versehen gewesen. Damit hätten die Autofahrer „offenbar gezielt gesperrte oder für normale Fahrzeuge nicht befahrbare Bereiche“ angesteuert.

Winterberg/NRW: Hunderte Autofahrer driften auf Parkplätzen - Polizei zieht Bilanz

Die Polizei stellte am Wochenende in Winterberg nach eigenen Angaben insgesamt 29 Verstöße fest - unter anderem wegen unnötigen Hin- und Herfahrens oder Verstößen gegen Durchfahrtverbote. „Die Polizei wird die Situation weiterhin beobachten und steht mit der zuständigen Kommune im Austausch“, kündigte Sprecher Sebastian Held an.

Erst eine Woche zuvor hatten sich hunderte Autofahrer zum Driften auf den Weg nach Winterberg gemacht. Dabei kam es auch zu Unfällen. Schon im vergangenen Jahr hatten sich regelmäßig mehrere hundert Autofahrer in Winterberg getroffen, was der Stadt und der Polizei gar nicht gefiel. *sauerlandkurier.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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