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Wintersemester in NRW startet: So kontrollieren die Unis die 3G-Regeln

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Blick auf die Boarding Pass App für den „3G“-Nachweis der Studierenden der Universität Duisburg-Essen.
Die Universität Duisburg-Essen verwendet zur 3G-Kontrolle eine „Boarding-Pass“-App. © Rolf Vennenbernd/dpa

In NRW starten die Unis nach drei Homeoffice-Semestern am Freitag wieder mit Präsenzveranstaltungen – und 3G-Kontrollen. Mit Impf-Vignetten, per App oder „Boarding“.

Düsseldorf – Viel Präsenz und „3G“-Regeln: Für Tausende Studierende startet an den NRW-Hochschulen am Freitag das Wintersemester 2021/2022. Nach drei Semestern mit digitaler oder hybrider Lehre unter Corona-Bedingungen ist es für viele das erste Mal nach langer Zeit, dass sie das Hörsaal-Gebäude von innen sehen. Einige Veranstaltungen wie zum Beispiel große Vorlesungen sollen nach Angaben der Unis zum großen Teil aber auch weiter online stattfinden.

Was bedeutet die „3G“-Regel?

In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gilt in NRW zurzeit eine „3G“-Regel. Das heißt man erhält nur Einlass insofern man entweder geimpft, genesen oder negativ getestet wurde.

Wintersemester in NRW mit 3G-Regel: Unis in Düsseldorf und Bochum setzen auf Impf-Vignetten

„Wir halten es für enorm wichtig, dass Studierende wieder die Chance bekommen, in Hörsälen zu studieren“, sagte eine Sprecherin des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Uni Duisburg-Essen. Die in NRW geltende Corona-Schutzverordnung erlaubt einen fast uneingeschränkten Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen in Präsenz, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Unis müssen dafür ein Zugangskonzept erstellen und die 3Gs mindestens stichprobenartig überprüfen. Im vergangenen Wintersemester gab es demnach rund 770.000 Studierende in NRW.

Für die 3G-Kontrolle setzen die Unis in Düsseldorf und Bochum zum Beispiel auf fälschungssichere Vignetten, die sich Studierende freiwillig auf ihren Uni-Ausweis kleben können. „Bei der Zugangskontrolle zu Veranstaltungen gilt dies als Nachweis des 2G-Status (geimpft, genesen)„, erklärte ein Sprecher in Bochum. Wer keinen 2G-Status nachweist, muss das Ergebnis eines gültigen Bürgertests vorlegen. In Düsseldorf bekämen Geimpfte mit der Plakette schnellen Zugang in die Uni-Gebäude.

Wintersemester in NRW mit 3G-Regel: Uni Duisburg-Essen nutzt Flughafen-System

Die Universität Duisburg-Essen hat sich ein System ausgedacht, „das ähnlich wie am Flughafen funktioniert“, sagte ein Uni-Sprecher: Studierende müssen an sogenannten Check-In-Schaltern ihre Immunisierung nachweisen. Ein grünes Häkchen zeigt in einer App im «Boardingpass» dann an, dass sie eine der 3G erfüllen. Lehrende könnten bei Veranstaltungen so den Status der Teilnehmenden vor Ort überprüfen. Digitale Formate, die in den Online-Semestern besonders gut geklappt haben, will die Uni auch weiter umsetzen.

Per App kann man auch in Dortmund seinen 3G-Nachweis zeigen, wenn am 11. Oktober die Vorlesungen starten. Bei den großen Hörsaalgebäuden werde zentral in den Eingängen kontrolliert, in Nebengebäuden in der Veranstaltung selbst. In der Ruhrgebietsstadt geht die Uni eigenen Angaben zufolge von einer hohen Impfquote unter den Studierenden aus: „Ende Juli hatten in einer anonymen Umfrage der TU Dortmund bereits 92 Prozent angegeben, mindestens einmal geimpft zu sein“. Unter den Erstsemestern bestätige sich dieser Trend. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wurde am 30. September um 11:04 Uhr aktualisiert. Neuerung: Regeln der neuen Corona-Schutzverordnung ergänzt.

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