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Würselen: Millionenschaden bei Lagerhallenbrand – fünf Feuerwehrleute leicht verletzt

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Die Feuerwehr versucht einen Großbrand in einem Gewerbekomplex zu löschen.
Bei einem Großbrand in Würselen ist ein Millionenschaden entstanden. © Ralf Roeger/dpa

In der Lagerhalle eines Holzbetriebes in Würselen hat ein Brand einen Millionenschaden angerichtet. Fünf Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.

Würselen – Einen Schaden von mehreren Millionen Euro hat in der Nacht zum Samstag (30. Oktober) ein Feuer in einer Lagerhalle in Würselen in der Nähe von Aachen verursacht. Fünf Feuerwehrleute hätten leichte Verletzungen erlitten, seien nach ambulanter Behandlung aber schon wieder zu Hause, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Patrick Ameri, am Samstagmittag. Unter anderem hätten sie Knalltraumata erlitten, weil Gasflaschen in der Halle wegen der Hitze der Flammen geplatzt seien. Am Samstagmittag war das Feuer weitgehend gelöscht, die Brandursache war zunächst unklar.

Großbrand in Würselen: Feuerwehr muss Lagerhalle aufgeben

Die Feuerwehr war laut ihrem Leiter und der Polizei gegen 23:15 Uhr alarmiert worden. Die etwa 50 mal 30 Meter große Halle eines holzverarbeitenden Betriebes habe zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand gestanden, sagte der Feuerwehrchef. Die etwa 80 Einsatzkräfte hätten die Halle aufgeben müssen und sich darauf konzentriert, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Das sei gelungen.

Am Samstagmittag löschten die verbleibenden Feuerwehrleute noch letzte Glutnester. Wie es zu dem Feuer gekommen ist, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (dpa/lnw/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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