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Wuppertal zieht Corona-Notbremse und verhängt Ausgangssperre – auch Click&Meet fällt weg

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Eine Frau geht am Corona Testzentrum in der Wuppertaler Innenstadt vorbei
Frau am Wuppertaler Corona-Testzentrum. Weil die Inzidenzen in der Stadt über 200 gestiegen sind, zieht die Stadt die „Notbremse“. © Jonas Güttler/dpa

Weil die Inzidenz in Wuppertal die 200er-Marke gerissen hat, zieht die Stadt nun die Notbremse. Zoo Und Museen müssen schließen, eine nächtliche Ausgangssperre wird verhängt.

Wuppertal – Angesichts eines Inzidenzwerts von über 200 hat der Krisenstab der Stadt Wuppertal die Corona-„Notbremse“ gezogen. Ab kommenden Montag soll das geplante Infektionsschutzgesetz des Bundes in Wuppertal bereits angewendet werden, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Damit gelte auch eine Ausgangssperre von 21:00 bis 05:00 Uhr.

Wuppertal will Inzidenzen drücken und zieht Notbremse: „müssen Zeit gewinnen“

In dieser Zeit darf man die eigene Wohnung, oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Ausnahmen seien gesundheitliche Notfälle, dringende medizinische Behandlungen, Berufstätigkeit oder eine notwendige Betreuung anderer Menschen. Hunde dürfen nach 21.00 Uhr noch ausgeführt werden.

Auch in Köln könnte eine Ausgangssperre kommen. Der Krisenstab will am Freitag darüber beraten.

„Wir müssen in dieser Situation Zeit gewinnen, um mit Hilfe der schärferen Regeln die Infektionszahlen wieder herunterzubringen“, sagt Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (Grüne). Mit 222 Neuinfektionen sei am Mittwoch der höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie registriert worden.

Wuppertal zieht Corona-Notbremse: Rückkehr zu Click&Collect

Museen und Zoo müssten erneut schließen. Auch die Geschäfte außerhalb des täglichen Bedarfs müssen wieder auf kontaktloses „Click & Collect“ umstellen. Wenn das Schulministerium der Wuppertaler Verfügung zustimmt, bleiben die Schulen ab Montag mit Ausnahme der Abschlussklassen im Distanzunterricht.

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