1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Wuppertaler Schwebebahn soll ab August zurück in den Regelbetrieb

Erstellt: Aktualisiert:

Eine Schwebebahn fährt über der Kaiserstraße in Vohwinkel entlang
Die Schwebebahn ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal der Stadt Wuppertal. © picture alliance/dpa | Jonas Güttler

Das Warten halt schon bald ein Ende: Ende des Sommers kann die Schwebebahn in Wuppertal womöglich wieder in den Regelbetrieb gehen. Radprobleme sollen gelöst sein.

Wuppertal – Nach rund einem Jahr mit stark eingeschränktem Fahrbetrieb wegen technischer Probleme soll die Wuppertaler Schwebebahn ab August wieder regulär verkehren. Das kündigte der Vorstandschef der Wuppertaler Stadtwerke (WSW), Markus Hilkenbach, am Montag an. Zugleich werde der Ersatzverkehr mit Bussen eingestellt.

Wuppertal: Einschränkung der Schwebebahn großes Problem – viele Reparaturen notwendig

Die 120 Jahre alte Schwebebahn auf gut 13 Kilometern über der Stadt Wuppertal ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch das Rückgrat des Nahverkehrs in der dicht bebauten Industriestadt mit – unter normalen Umständen – täglich mehr als 80.000 Fahrgästen. Ende 2016 hatte die Schwebebahn eine rund 122 Millionen Euro teure neue Wagenflotte bekommen.

Im Frühjahr 2020 waren enorm hoher Verschleiß an den Laufrädern und starke Vibrationen der Wagen der Schwebebahn aufgefallen. Wegen der nötigen Reparaturen fielen zu viele Wagen aus. Seit August vergangenen Jahres verkehrte sie deshalb nur noch am Wochenende. Über die Ursachen wurde gerätselt. Möglicherweise liege es an der coronabedingt geringen Fahrgastzahl und dem damit deutlich geringeren Gewicht hieß es. Im Februar dieses Jahres war die Schwebebahn sogar mal stecken geblieben, die Fahrgäste mussten anschließend von der Feuerwehr gerettet werden.

Wuppertaler Schwebebahn: Probleme mit Rädern scheint gelöst – anfangs nur langsamere Geschwindigkeit

Nun hätten die Stadtwerke die Probleme im Griff, sagte Hilkenbach am Montag. Der Verschleiß der Räder sei durch eine Weiterentwicklung des Radprofils begrenzt worden. Außerdem hätten die Stadtwerke die Kapazität der Werkstatt erweitert, so dass ein regulärer Betrieb wieder möglich sei. Allerdings führen die Bahnen vorerst weiter verlangsamt und in den Kurven nur 40 Stundenkilometer schnell. Er hoffe, dass die Wagen im nächsten Jahr wieder „50 Kilometer und schneller werden“, sagte er. (dpa)

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

Auch interessant