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Hochwasser Wuppertal: Strom wird nach und nach angeschaltet

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Blick auf die überflutete Station der Schwebebahn in der Pestalozzistraße über der Wupper.
In Wuppertal kann die Schwebebahn am Wochenende nicht fahren. © Christopher Neundorf/dpa

Wegen des Starkregens ist in Wuppertal der Strom zum Teil ausgefallen. Die Feuerwehr kann vielerorts aber nicht eingreifen. Straßen sind gesperrt, der Busverkehr eingestellt.

Update, 17:05 Uhr: Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sind aktuell damit beschäftigt, den Strom in der Stadt nach und nach wieder anzuschalten. „Teams der WSW Netz sind seit Stunden unterwegs, untersuchen Stationen auf Schäden und schalten diese bei negativem Befund zu“, teilt die Stadt mit. So würden die betroffenen Bereiche nach und nach wieder mit Strom versorgt. Die Arbeiten dauern noch den Tag über an.

Vorsorglich waren in der Nacht vor der befürchteten Flutwelle 140 Stationen entlang der Wupper außer Betrieb genommen worden. Vom Stromausfall sind auch Teiler der Barmer und der Elberfelder Innenstadt betroffen. (sk)

Hochwasser in Wuppertal: Wasser steht im Orchestergraben

Update, 16:45 Uhr: In Wuppertal sind Land-, Amts- und Arbeitsgericht geschlossen und nicht erreichbar. Weite Teile des Untergeschosses seien mit Wasser vollgelaufen. Das Finanzamt der Stadt hat zur Zeit keinen Strom. In der Oper stehe das Wasser im Orchestergraben. Hunderte von Einsatzmeldungen seien noch offen. (dpa)

Update, 16:35 Uhr: Im Sonnborner Kreuz wurden Verbindungen gesperrt. Die Stadt meldet auf Twitter, dass Teile des Bauwerks überschwemmt seien.

Hochwasser in Wuppertal: Schwebebahn fährt am Wochenende nicht

Update vom 15. Juli, 14:10 Uhr: Die Wuppertaler Schwebebahn kann am Wochenende nicht fahren. „Wegen der Schäden an einigen Haltestellen ist eine Aufnahme des Schwebebahnverkehrs am Wochenende nicht möglich“, teilten die Wuppertaler Stadtwerke am Donnerstag mit.

Am Hauptbahnhof sei ein Gerüst für Sanierungsarbeiten zerstört worden. „Nach Absinken des Wupperpegels müssen das Schwebebahngerüst und die Stützenfundamente auf Schäden untersucht werden.“ Die Stadt rechnet frühestens am Donnerstagnachmittag mit einem Absinken der Pegelstände der Wupper. (sk)

Hochwasser in Wuppertal: Wichtige Kreuzung in Barmen gesperrt

Update vom 15. Juli, 13:05 Uhr: Die große Kreuzung am Alten Markt in Wuppertal-Barmen ist dicht. Die Kreuzung liegt auf einer Wupperbrücke und sei nicht mehr passierbar, teilt die Stadt mit. „Autofahrer sollten generell die B7 im Tal meiden und auf Straßen auf den Höhen ausweichen“, heißt es weiter.

Die Schwimmoper, die Stadtbibliothek und das Von-der Heydt-Museum bleiben heute geschlossen. Zunächst war auch der Grüne Zoo Wuppertal ohne Strom und blieb zunächst geschlossen. Am Mittag konnte der Tierpark seine Tore aber dann doch noch öffnen. (sk)

Hochwasser in Wuppertal: Pegel hoch – „Abpumpen macht noch keinen Sinn“

Update vom 15. Juli, 12:05 Uhr: Die Lage nach den schweren Regenfällen in Wuppertal ist nach wie vor angespannt. Die Feuerwehr ist nach wie vor im Dauereinsatz, Busse und Bahnen fahren nach Angaben der Stadt nicht. „Wir können leider noch keine Entwarnung geben, der Pegel der Wupper bleibt hoch und sinkt nicht“, schreibt die Stadt auf ihrer Internetseite. „Abpumpen von Hochwasser macht noch keinen Sinn, solange der Pegel nicht sinkt.

Auf Twitter schreibt die Stadt Wuppertal, die Regenmenge, die gestern vom Himmel kam, entspreche einem Zehntel der durchschnittlichen Jahresniederschlages. (sk)

Wuppertal: Stromausfall und Straßensperrung nach Starkregen – Feuerwehr überlastet

Erstmeldung vom 14. Juli, 21:28 Uhr: Wuppertal – Heftige Regenfälle haben in Wuppertal zu einem Anstieg der Wupper und so für überflutete Straßen gesorgt. Wie ein Sprecher der Polizei am frühen Donnerstagmorgen mitteilte, sind einige Straßen auf der Talachse entlang der Wupper gesperrt worden.

Darüber hinaus hat der viele Regen auch zu Stromausfälle geführt. Im Stadtteil Elberfeld West waren am Mittwochabend bis zu 8000 Bürgerinnen und Bürger ohne Strom, wie die Stadt mitteilte. Dadurch sei auch die Wasserversorgung betroffen, weshalb die Feuerwehr auf Twitter darauf hinwies den Trinkwasserverbrauch vorsorglich einzuschränken. Im Rathaus stand der Keller den Angaben der Stadt zufolge mehr als einen Meter unter Wasser. Der Krisenstab der Stadt zog daher vom Rathaus in eine Feuerwache.

Starkregen in Wupperal: Feuerwehr kann vielerorts nicht eingreifen

Anwohner werden aufgefordert, sich nicht in Kellergeschossen aufzuhalten, sondern sich in höher gelegene Wohnungen zu begeben. Trotz der angekündigten Flutwelle sei die Unwetterlage in der Stadt aber noch überschaubar, teilte der Sprecher weiter mit. Vor Ort beschrieb ein Fotograf der dpa, wie die Polizei Menschen in der Stadt mit Lautsprechern dazu aufgefordert hatte, nach Hause zu gehen.

Aufgrund des hohen Wupperpegels kann die Feuerwehr an vielen Orten derweil noch nicht eingreifen. Dasselbe gilt auch für die Stromversorgung: „Die WSW können die betroffenen Umspannwerke erst wieder in Betrieb nehmen, wenn das Wasser abfließt“, sagte die Feuerwehr auf Twitter-

Der Pegelstand der Wupper erreichte laut Stadt mit 3,40 Meter einen Höchststand. Der normalerweise in einem tiefen Flussbett durch die Stadt laufende Fluss trat an mehreren Stellen über die Ufer. Der Busverkehr wurde eingestellt. „Bitte haben Sie Verständnis, dass die Feuerwehr derzeit keine Keller leer pumpen kann!“, schrieb die Stadt auf ihrer Internetseite. „Es gibt zu viele Einsatzorte und es gibt auch keine Stellen, wo das Wasser hingepumpt werden kann.“ Die Stadt warnte die Bewohner vor dem Betreten vollgelaufener Keller und Tiefgaragen. „Es besteht Lebensgefahr!

Unwetter in NRW: Wupper tritt über die Ufer – Solingen schützt sich mit Sandsäcken

Auch in Solingen wurden Vorkehrungen getroffen, um ein Übertreten der Wupper und der Bäche zu vermeiden. Dort brachte die Feuerwehr nun über 2000 Sandsäcke an. Zudem sperrten Einsatzkräfte zwei unmittelbar an dem Fluss gelegene Parkplätze ab, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch. Mit den Sandsäcken seien etwa Dämme an den Gewässern gebaut worden, um etwa ein Firmengebäude zu schützen. (nb mit dpa/lnw)

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Dieser Text wurde am 15. Juli inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Aktuelle Entwicklungen in Wuppertal.

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