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Wuppertal: Tafel-Mitarbeiter soll Lebensmittel gestohlen und weiter verkauft haben

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Erste Lebensmitteltafeln in Thüringen schließen
Ein Mitarbeiter der Tafel soll große Mengen an Lebensmitteln geklaut haben (Symbolbild). © dpa / Roland Weihrauch

Ein Mitarbeiter der Tafel Wuppertal wird beschuldigt, erhebliche Mengen Schokolade gestohlen und dann im Internet verkauft zu haben.

Wuppertal – Ein Mitarbeiter der Wuppertaler Tafel soll gespendete Lebensmittel aus den Räumen der Organisation gestohlen und dann gewinnbringend verkauft haben. Seit März werde unter anderem wegen Betrugs ermittelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Wuppertal mit. So soll der 33-Jährige erhebliche Mengen gespendeter Schokolade auf einer Internetplattform verkauft haben.

Der Mitarbeiter sei mit sofortiger Wirkung freigestellt worden und werde gekündigt, teilte der Notvorstand der Tafel mit und versicherte, der Betrieb mit der Ausgabe von Lebensmitteln gehe auch über Ostern weiter. Die Tafel hatte im vergangenen Jahr Anzeige erstattet, weil 8800 gespendete Atemmasken gestohlen worden waren.

Wuppertal: Ermittler durchsuchen Räume der Tafel und Privatwohnung

Nach Angaben der Ermittler soll der 33-Jährige auch dafür gesorgt haben, dass einer Person gerichtlich als Bewährungsauflage verfügte Arbeitsstunden bescheinigt wurden, obwohl sie nicht geleistet wurden.

Nach Angaben der Ermittler wurden am Donnerstag die Räume der Tafel und eine Privatwohnung durchsucht. Allgemein werde auch untersucht, ob die Tafel zurecht Leistungen des Jobcenters erhalten habe. Dabei geht es laut der Mitteilung um Seminare zur beruflichen Wiedereingliederung und ob sie korrekt durchgeführt wurden.

Einen kuriosen Einsatz hatte Mitte März die Feuerwehr in Wuppertal: Ein Kind war in eine Packstation geklettert und kamm nicht mehr raus. (dpa/lnw)

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