1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Seelöwen-Baby „Luna“: Aggressiver Keim für plötzlichen Tod verantwortlich?

Erstellt: Aktualisiert:

Das Seelöwen-Baby Luna sitzt im Zoo Dortmund auf einem Beckenrand.
Seelöwen-Baby Luna wurde nur zwei Monate alt – und starb im Zoo Dortmund vermutlich an einer Infektion. © Stadt Dortmund/Marcel Stawinoga/picture alliance/dpa

Ein aggressiver Keim ist vermutlich für den überraschenden Tod des Seelöwen-Babys Luna aus dem Zoo Dortmund verantwortlich.

Dortmund – Nur wenige Wochen wurde Luna alt. Das Seelöwen-Baby kam Ende Juni im Dortmunder Zoo zur Welt. Das Tragische: Lunas Tod kam plötzlich – nur wenige Minuten, nachdem die ersten Krankheitssymptome auftraten.

Zoo Dortmund: Seelöwen-Baby „Luna“ überraschend verstorben

Die Ursache für den überraschenden Tod des Seelöwen-Jungen aus Dortmund „Luna“ war vermutlich ein aggressiver Keim. Eine Untersuchung im zuständigen Veterinäruntersuchungsamt habe Hinweise auf ein Infektionsgeschehen ergeben, berichtete die Stadt Dortmund am Montag. „Vermutlich bedingte eine bakterielle Allgemeininfektion, verursacht durch einen aggressiven Keim, den Tod der jungen Robbe“, erklärte eine Stadtsprecherin.

Der am 19. Juni im Dortmunder Zoo zur Welt gekommene Seelöwen-Nachwuchs war am 12. August verendet. Und das nur wenige Minuten nach Auftreten sichtbarer Krankheitssymptome.

Seelöwe Luna stirbt überraschend im Zoo Dortmund: „sehr traurig und tief betroffen“

Der Tod von Luna sorgte für Bestürzung. „Wir sind alle und vor allem die zuständigen Tierpfleger, noch immer sehr traurig und tief betroffen über Lunas plötzlichen Tod“, schreibt der Zoo auf Facebook. Das Foto zeigt Luna Ende Juli in ihrem Gehege.

Erkrankte Tiere lange unauffällig

Wildtiere verbergen Krankheitsanzeichen im Gegensatz zu Haustieren in der Regel so lange wie möglich, berichtete die Sprecherin weiter. Der Grund: Sie wollten nicht als geschwächte potenzielle Beute für Feinde erkennbar sein. Luna habe sich daher noch bis zu den ersten sichtbaren Anzeichen unauffällig verhalten.

Zoo Dortmund: Seelöwen-Junges mit aggressivem Keim infiziert

Der Tod des Jungtieres im Zoo Dortmund kam mehr als überraschend. „Sie schwamm mit den anderen Robben im Becken und trank bei ihrer Mutter Nixe, so dass jede tierärztliche Hilfe zu spät kam.“ (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant