1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Nach Feuer-Drama im Zoo Krefeld: Pläne für neuen Affenpark werden vorgestellt

Erstellt:

Mit schwerem Gerät wird die Brandruine des Affenhauses abgerissen.
Die Brandruine des Affenhauses wurde abgerissen, um Platz für einen neuen Affenpark zu schaffen. © Roland Weihrauch/dpa

Rund 50 Tiere starben bei dem dramatischen Feuer im Affenhaus im Krefelder Zoo in der Neujahrsnacht 2020. Jetzt will der Zoo die Pläne für den neuen Affenpark vorstellen.

Krefeld – Fast zwei Jahre nach dem fatalen Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos stellt die Stadt am Mittwoch (11:00 Uhr) die Pläne für ein künftiges Artenschutzzentrum Affenpark vor. Präsentiert werden etwa die Bauabschnitte der neuen und deutlich vergrößerten Anlage. Dort sollen auch die Menschenaffen leben, die das Feuer in Krefeld in der Nacht zu Neujahr 2020 überlebt haben. Dazu gehören eine Gruppe von Gorillas und zwei Schimpansen.

Zoo Krefeld: Rund 50 Tiere starben in den Flammen im Affenhaus

In den Flammen des Affenhauses im Krefelder Zoo waren rund 50 Tiere gestorben, darunter acht Menschenaffen. Die Gorillas, Orang-Utans und ein Schimpanse waren Publikumslieblinge. Sie hatten teils seit Jahrzehnten im Zoo gelebt. Monatelang bekundeten Tierfreunde ihre Trauer. Der Zoo erhielt Spenden in Millionenhöhe. Der Stadtrat von Krefeld soll am 10. November über Neubau und Finanzierung des Artenschutzzentrums entscheiden.

Der Brand war beim Silvesterfeuerwerk durch eine auf dem Dach des Affenhauses gelandete Himmelslaterne ausgelöst worden. Verursacherinnen waren drei Frauen, die Strafbefehle wegen fahrlässiger Brandstiftung erhielten. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant