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„Schweren Herzens“: Elefant aus Wuppertaler Zoo überraschend eingeschläfert

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Elefantenjunge „Tsavo" steht im Gehege im Zoo.
Der Elefantenbulle „Tsavo“ wurde erst im Frühjahr 2020 im Grünen Zoo Wuppertal geboren. (Archivbild vom 07.03.2020) © Fabian Strauch/dpa

Elefantenbulle „Tsavo“ aus dem Wuppertaler Zoo musste überraschend eingeschläfert werden. Er bekam vor dem Wochende plötzlich Probleme.

Wuppertal – Der Grüne Zoo in Wuppertal trauert um den jungen Elefanten „Tsavo“. Der erst zwei Jahre und acht Monate alt Bulle musste am Sonntag (20. November) eingeschläfert werden, teilte der Zoo am Montag mit. Da sich Tsavo zunächst prächtig entwickelt habe, kam es recht überraschend zu der Verschlechterung seiner Gesundheit. Tatsächlich ereignete sich dies über wenige Tage.

Zoo Wuppertal: Elefantenkalb „Tsavo“ litt unter Krämpfen – rätselhafte Ursache

Mit emotionalen Worten berichtet der Wuppertaler Zoo in den sozialen Medien vom Tod des Elefantenkalbs. „Am Sonntag, den 20.11.2022, mussten wir schweren Herzens unseren 2 Jahre und 8 Monate alten Elefantenbullen Tsavo erlösen“. Am vergangenen Freitag (18. November) habe Tsavo plötzlich Probleme mit der Körperhaltung bekommen. Am Wochenende habe sich sein Zustand dramatisch verschlechtert.

Er sei von Krämpfen geplagt geworden. Unklar sei, ob er an Wundstarrkrampf (Tetanus) gelitten habe, oder etwa dem für Elefanten spezifischen Herpesvirus. Tsavo sei betäubt worden, eine Intensivtherapie wurde eingeleitet. Sein Zustand habe sich aber weiter verschlechtert. Aufgrund der sehr schlechten Prognose habe man sich dazu entschieden, ihn einzuschläfern. Tsavo war im September wegen eines Bruchs des linken Stoßzahns versorgt worden. Ob es einen Zusammenhang gibt, ist aktuell unklar. Der Tierkörper werde nun in der Pathologie der Justus-Liebig-Universität in Gießen untersucht. Erst im Frühjahr 2022, musste auch im Kölner Zoo ein Elefant eingeschläfert werden. Ursache war dabei aber ein Kampf im Gehege.

Wegen Tsavos Krankheit: Unruhe bei Elefantenherde im Wuppertaler Zoo

Wegen Tsavos Erkrankung war es in der Elefantenherde sei es zu Unruhe gekommen, erklärte der Wuppertaler Zoo. Mutterkuh Sweni und Tsavo wurden von der Herde getrennt. Inzwischen habe sich die Herde von Tsavo verabschiedet und Sweni sei wieder zur Gruppe gelassen worden. (os mit dpa) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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