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Zeckenbiss behandeln: Hausmittel können Symptome schnell lindern

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Von: Jessica Jung

Wer von einem Zeckenbiss betroffen ist, sollte schnell handeln. Oft können einige Hausmittel bereits helfen.

Dortmund – Die Zecken-Zeit geht in der Regel von Februar bis Oktober. Von den nervigen Blutsaugern sind nicht nur Tiere, sondern auch Menschen betroffen. Das kann ziemlich gefährlich werden, da die Parasiten verschiedene Krankheiten übertragen können. Die Zecken sollten daher schnellstmöglich entfernt werden, doch auch danach kann die Bisswunde behandelt werden.

ParasitZecke
StammGliederfüße
KlasseSpinnentiere

Zeckenbiss behandeln: Diese Hausmittel sind besonders wirksam

Mit einigen Tricks kann man Zeckenstiche umgehen. Wer dennoch betroffen ist, kann nach Angaben von zeckenstich.net zu einigen Hausmitteln greifen. So sollen Betroffene nach dem Entfernen des Parasiten unter anderem zu frischen Zwiebeln greifen. Denn diese wirken sowohl antibakteriell als auch antiseptisch.

Um die jeweilige Stelle zu behandeln, soll die Zwiebel zunächst in mehrere Scheiben geschnitten werden. Diese werden im Anschluss auf den Stich der Zecke gelegt. Doch auch pflanzliche Mittel wie Spitzwegerich können helfen. Noch besser ist es aber, Zeckenbisse von vorneherein zu vermeiden, wie Costa Nachrichten berichtet.

Zeckenbiss selbst behandeln: Essig zum Schutz der betroffenen Wunde

Die Pflanze soll vor allem den Juckreiz des Zeckenbisses lindern. Dazu sollen Verbraucher die frischen Spitzwegerich-Blätter zerstoßen oder zwischen den Fingern zerreiben und auf die juckende Hautstelle geben. Essig kann ebenfalls helfen, denn die Flüssigkeit soll für die Desinfektion der Einstichstelle sorgen und gleichzeitig verhindern, dass ein weiterer Erreger eindringen kann (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Das Mittel aus der Küche sollte allerdings lediglich genutzt werden, nachdem die Zecke bereits beseitigt wurde. Anderenfalls führt der Stress des Blutsaugers zum Erbrechen und einer gesteigerten Wahrscheinlichkeit einer Borreliose-Infektion. Deshalb sollten Verbraucher auch nicht versuchen, das Tier mit Öl, Nagellackentferner oder Alkohol loszuwerden, denn auch das kann gefährlich werden.

Zeckenbiss zu Hause behandeln: Wann ein Arztbesuch ratsam ist

Den Stich können Verbraucher auch nach der Selbstbehandlung weiterhin beobachten. Bei einigen Symptomen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Nach Angaben von utopia.de sollte dies geschehen, wenn charakteristische Symptome einer Borreliose-Infektion auftreten, wie bei der sogenannten Wanderröte.

Dabei handelt es sich um einen etwa handtellergroßen Fleck, der sich rund um die Einstichstelle ausbreitet und irgendwann wieder verschwindet. In der Regel ist die Wanderröte am Rand dunkler als in der Mitte. Sie kann einige Tage bis mehrere Wochen nach dem Stich einer Zecke entstehen. Doch auch bei Haustieren sollten Besitzer auf mögliche Symptome achten, denn Zecken und Insekten sollten Katzen besser meiden, wie 24garten.de weiß.

Eine braune Zecke krabbelt über eine Haut.
Die Zecken-Gefahr hat sich in Deutschland vergrößert. © W.Willner/imago

Wer einige Tagen bis Wochen nach dem Stich grippeähnliche Symptome wie Fieber oder Abgeschlagenheit verspürt, kann sowohl unter Borreliose, als auch unter Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) leiden. Hierbei handelt es sich um eine Gehirn-, Hirnhaut- oder Rückenmarksentzündung, die durch Viren verursacht wird. Doch auch ohne jegliche Symptome ist es ratsam, vorsichtshalber einen Arzt aufzusuchen.

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