Williams-Schock! Das steckt hinter der Disqualifikation

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Von: Bianca Garloff

Heftiger Rückschlag für Williams in Singapur. Beide Autos müssen nach einer Disqualifikation von ganz hinten starten. Das steckt dahinter.

Singapur – Bittere Nachricht für Williams kurz nach dem Qualifying zum Großen Preis von Singapur: Beide Autos wurden nachträglich disqualifiziert. Der Grund: ein technischer Verstoß am Heckflügel. Nach der Zeitenjagd stellten die FIA-Techniker bei den Autos von Alex Albon und Carlos Sainz Unregelmäßigkeiten am oberen Element des Heckflügels fest. Beide Seiten des Flügels überschritten die erlaubte Grenze von 85 Millimetern, wie in Artikel 3.10.10 g des Technischen Reglements festgelegt.

Die Williams wurden in Singapur disqualifiziert.
Die Williams wurden in Singapur disqualifiziert. © Williams

Die FIA erklärte: „Die oberen, verstellbaren Positionen des Heckflügels wurden an den Autos mit den Startnummern 23 und 55 überprüft. Beide überschritten das Maximum von 85 mm auf beiden Seiten.“ Daraufhin wurden Albon und Sainz zu den Kommissaren zitiert – mit dem Ergebnis: Disqualifikation vom Qualifying.

Williams akzeptiert das Urteil

Albon und Sainz hatten sich eigentlich die Startplätze zwölf und 13 gesichert. Nun müssen beide vom Ende des Feldes starten. Da ihre Trainingszeiten ausreichend waren, dürfen sie am Rennen teilnehmen – aber eben von ganz hinten. Teamchef James Vowles zeigte sich enttäuscht, aber einsichtig: „Das ist bitter für das ganze Team. Wir untersuchen gerade, wie es dazu kommen konnte. Zu keinem Zeitpunkt wollten wir uns einen Vorteil verschaffen, die Flügel haben unsere eigenen Checks am Vormittag bestanden. Aber es gibt nur eine Messung, die zählt, und wir akzeptieren die Entscheidung der FIA voll und ganz.“

Vowles kündigte an, die Abläufe im Team sofort zu überprüfen. Trotzdem glaubt er an eine Aufholjagd: „Wir haben ein Auto, das Punkte holen kann, und werden alles daransetzen, morgen von hinten nach vorne zu fahren.“

Formel 1 Singapur Grand Prix 2025Qualifying, Ergebnis

1. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,158 min2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,3403. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,5244. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,5375. Lando Norris (GB), McLaren, 1:29,5866. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,6887. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,7848. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:29,8469. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,86810. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,955 Dieser Artikel entstand in Kooperation mit F1-insider.com

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