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Mit Rückenwind zum Lieblingsgegner: Kölner Haie wollen in Wolfsburg spezielle Sieges-Serie ausbauen

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Von: Peter Stroß

Mehrere Spieler der Kölner Haie jubeln
Jon Matsumoto und Co. wollen in Wolfsburg gewinnen. © imago images / Revierfoto

Nach dem Erfolg in Bremerhaven wollen die Kölner Haie nun in Wolfsburg nachlegen – und ihre persönliche Serie gegen die Grizzlys weiter ausbauen.

Köln – Vier Punkte aus zwei Spielen: Die bisherige Bilanz der Kölner Haie in der coronabedingt verkürzten und vom Spielmodus veränderten DEL-Saison kann sich bisher sehen lassen. Nach der kurzen Weihnachtspause sollen heute Abend (29.12., 18:30 Uhr) bei den Grizzlys aus Wolfsburg weitere Punkte hinzu kommen.

Trainer Uwe Krupp geht die zweite Auswärtspartie in Folge aufgrund der positiven Eindrücke des Saisonstarts optimistisch an: „Mir hat besonders das Teamwork gefallen. Da haben wir als Mannschaft in schwierigen Phasen Lösungen gefunden“, zieht der Haie-Chefcoach ein Zwischenfazit. „Genau da müssen wir jetzt weiter machen“, appelliert er.

Kölner Haie wollen in der DEL auch gegen Wolfsburg ein Offensiv-Spektakel bieten

Personell kann Uwe Krupp bis auf einige Ausnahmen aus dem Vollen schöpfen. Sebastian Uvira fehlt aufgrund einer Muskelverletzung auch gegen die Wolfsburg Grizzlys, bei Kevin Gagné und Hannibal Weitzmann wird kurzfristig entschieden, ob ein Einsatz möglich ist.

Torgarant Jon Matsumoto ist hingegen sicher dabei und in bester Form. Bereits vier mal netzte der Kanadier, der 2019 an den Rhein wechselte, in dieser Spielzeit ein. „Es macht Spaß, mit den Jungs zu spielen“, lobt der 34-jährige Center. „Das trifft aber auf das gesamte Team zu.“

In der Tat kann sich das offensive Eishockey des KEC bislang absolut sehen lassen (8 Tore). Die Grizzlys hingegen kassierten in ihren ersten drei Ligapartien (ein Sieg, ein Overtime-Sieg, eine Niederlage) bislang nur sechs Treffer.

Kölner Haie: Statistik spricht gegen Wolfsburg und für den KEC

Pat Cortina, Trainer der Grizzlys, sorgt sich besonders vor dem Überzahl-Spiel der Kölner: „Wir müssen zwingend von der Strafbank wegbleiben, Köln hat in den ersten beiden Spielen schon gezeigt, dass sie über ein sehr gutes Powerplay verfügen.“

Ein Blick auf die Statistik der vergangenen Spielzeit spricht eindeutig für die Kölner Kufencracks. 2019/20 endeten alle vier Duelle (15:4 Tore) zugunsten des Kölner Eishockey-Clubs. Diese Serie will der KEC unbedingt ausbauen.

Die Auswärtsreise nach Wolfsburg schließt das Kapitel 2020 für die Kölner Haie. Ebenfalls auswärts geht es anschließend am 3. Januar des kommenden Jahres mit dem Duell gegen die Pinguine aus Krefeld weiter. (ps)

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