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Kölner Haie beweisen Nervenstärke bei wichtigem Sieg gegen Iserlohn Roosters

Erstellt:

Von: Oliver Schmitz

Köler Haie-Jubel nach dem 3:2-Siegtreffer durch James Sheppard
Der KEC hat einen wichtigen Sieg gegen den direkten Konkurrenten Iserlohn eingefahren. © IMAGO/Herbert Bucco

Die Kölner Haie haben eine wichtigen – wenn auch knappen Sieg – gegen die Iserlohn Roosters eingefahren. Jedoch hätte der KEC durchaus einen Punkt mehr mitnehmen können.

Köln – Beim dritten Heimspiel in Folge haben die Kölner Haie mit 3:2 gegen die Iserlohn Roosters mit 3:2 gewonnen. Aufgrund eines Corona-Falls war die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp zwar stark dezimiert, konnte aber zumindest zwei Punkte nach Overtime einfahren. Dadurch bleibt auch die Playoff-Chance des KEC weiter am Leben.

Kölner Haie erwischen Traumstart, aber verschenken einen Punkt

Die Haie erwischten in der heimischen Lanxess Arena einen Start nach Maß und gewinnen früh mit 2:0 in Führung. Dabei waren Landon Ferraro (4.) und Pascal Zerressen (5.) erfolgreich. Anschließend sahen die Zuschauer vor den Bildschirmen eine Partie auf Augenhöhe. Lange passierte nichts, doch dann kamen die Iserlohner mit Dampf aus der Kabine und erzielten direkt zu Beginn des zweiten Drittels den 1:2-Anschlusstreffer durch Alexandre Grenier (21.).

Als sich das Spiel dann nach einer nochmal längeren, ereignislosen Phase zum Ende neigte, lag der Sieg des KEC bereits in der Luft. Doch die Roosters gaben nie auf und kamen kurz vor Schluss zu ihrem zweiten Treffer durch Joel Lowry (58.). Die Overtime musste es also richten. Angespornt von dem späten Gegentor gaben die Haie nochmal Vollgas und erzielten schließlich in der 64. Minute das entscheidende Tor zum 3:2 durch James Sheppard. Nichtsdestotrotz muss sich der KEC den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig aus der Führung gemacht zu haben. Ein „Dreier“ wäre sicherlich auch drin gewesen.

Kölner Haie: Uwe Krupp sehr zufrieden mit Overtime-Sieg – nun wartet der Tabellenerste

KEC-Trainer Uwe Krupp zeigte sich trotz des späten Gegentreffers ziemlich glücklich über den Sieg seiner Mannschaft: „Alle Spiele gegen Iserlohn waren enge Spiele mit einem Tor Unterschied. Dieses Mal haben wir gut genug gespielt, um den Extrapunkt zu holen. Wir hatten einen guten Start und über 60 Minuten Kampfgeist und die richtige Einstellung. Ich freu mich riesig für die Mannschaft. Wir haben gegen Krefeld schon viel Aufwand betrieben und uns dafür nicht belohnt. Heute hat es dann besser geklappt“.

Nun haben die Kölner Haie eine ganze Woche Pause um sich auf den kommenden Gegner vorzubereiten. Und das wird auch nötig sein, denn am 10. März empfängt der KEC die Eisbären Berlin. Dieser sind nicht nur Tabellenführer, sondern auch sowas wie ein Angstgegner der Haie in dieser DEL-Saison. So verlor man beispielsweise die letzte Begegnung gegen die Berliner mit 1:6. (os)

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