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Kölner Haie: Nach peinlicher Heimniederlage – darum ist ein Sieg gegen Iserlohn jetzt Pflicht

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Von: Peter Stroß

Uwe Krupp coacht die Kölner Haie an der Bande
Die Kölner Haie um Trainer Uwe Krupp konnten bislang keines der drei Saisonspiele gegen Iserlohn gewinnen. © IMAGO / Revierfoto

Die Kölner Haie müssen dringend Siege einfahren, um die Playoffplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Mit den Roosters wartet nun ein direkter Konkurrent.

Köln – Zwei Wochen ist es mittlerweile her, dass die Kölner Haie einen „Dreier“ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einfahren konnten. Den jüngsten von einigen Dämpfern im Kampf um einen Playoffplatz gab es gegen beim 1:3 in der Lanxess Arena gegen Tabellenschlusslicht Krefeld Pinguins, mit der KEC-Spieler Marcel Müller „sehr unzufrieden“ war.

Am Dienstagabend (2. März, 20:30 Uhr, Lanxess Arena) wollen die Haie nun die Trendwende einläuten, dazu wäre ein Sieg gegen die Iserlohn Roosters Pflicht. Dass das für die Mannschaft von Uwe Krupp allerdings alles andere als einfach wird, weiß der Trainer der Kölner nur zu gut.

Kölner Haie aufgrund eines Coronafalles weiter dezimiert

Die ersten drei Aufeinandertreffen in der laufenden Spielzeit gingen allesamt an die Roosters, die aktuell auf dem vierten Rang der Division Nord stehen. Chancenlos waren die Kölner, die als Tabellensechster fünf Punkte weniger auf dem Konto haben, dabei allerdings nicht. Zwei der drei Spiele wurden erst in der Verlängerung entschieden – jeweils zugunsten der Sauerländer. Nun also soll es im vierten Anlauf endlich klappen mit dem ersten Saisonsieg gegen Iserlohn.

Sorgen bereitet den Kölner Haien neben der aktuellen Tabellen- auch die Personalsituation. Nach einem positivien Coronatest eines nicht öffentlich benannten Spielers mussten bereits vor dem Spiel gegen Krefeld Goalie Justin Pogge sowie Maury Edwards, Julian Chrobot und Marvin Ratmann in Quarantäne. Sie werden auch gegen Iserlohn fehlen.

Kölner Haie: Iserlohn Roosters sind direkter Konkurrent im Kampf um die Playoffs

Ausreden allerdings will man beim KEC im vielleicht bis dato wichtigsten Heimspiel des Jahres nicht gelten lassen. Von enormer Bedeutung ist es nicht nur deswegen, weil der Anschluss nach oben bei einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten um das Erreichen der DEL-Endrunde abzureißen droht. Auch die Stimmung und der Glaube im Kampf um einen Playoffplatz stehen nach zwei Wochen ohne eigenen Dreier und knapp drei Wochen vor Beginn der zweiten Saisonhälfte auf dem Spiel.

„Die bisherigen Spiele gegen Iserlohn endeten alle knapp. Wir wollen wieder einen guten Start hinlegen und dann über die volle Distanz unserem System treu bleiben“, gibt Verteidiger Jan-Luca Sennhenn die Marschroute für das Duell mit Iserlohn vor. Trainer Uwe Krupp erwartet ein schnelles Spiel gegen eine körperlich starke Mannschaft. (ps)

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