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Kölner Haie deklassieren DEL-Rivalen Krefeld Pinguine

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Von: Oliver Schmitz

Spieler der Kölner Haie feiern den 7:2-Sieg gegen die Krefeld Pinguine.
Die Kölner Haie haben aktuell jeden Grund zur Freude. © imago images/Revierfoto

Die Kölner Haie haben im kleinen rheinischen Derby einen 7:2-Kantersieg eingefahren. Die Krefeld Pinguine bleiben damit in der DEL weiterhin punktlos.

Köln/Krefeld – Die Kölner Haie haben die Niederlagenserie der Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verlängert. Die Haie gewannen am Sonntag bei den Krefelder Pinguinen deutlich mit 7:2 (2:1, 3:1, 2:0). Der achtmalige deutsche Meister setzte mit dem dritten Sieg im vierten Spiel seinen erfolgreichen Saisonstart fort, die Krefelder bleiben auch nach ihrem fünften Spiel ohne Punkt.

Kölner Haie: Kantersieg als Mannschaftsleistung – Tiffels und Matsumoto weiter treffsicher

Der auch in der Höhe verdiente Sieg des KEC im kleinen rheinischen Derby war vor allem aufgrund des äußerst guten Zusammenspiels der ganzen Mannschaft möglich. Die Kölner Haie präsentierten sich dabei einmal mehr als eine Einheit, was sich auch in der Torschützenlisten bemerkbar machte. Die insgesamt sieben Treffer wurden dabei nämlich von sieben verschiedenen Spielern erzielt.

Gegen die Krefeld Pinguine zeigte sich einmal mehr die unglaubliche Offensivstärke der Kölner Haie in der aktuellen DEL-Saison. Das Team von Haie-Trainer Uwe Krupp ist aktuell mit 20 Toren das treffsicherste Team der ganzen Liga. Die dabei bisher herausragendsten Spieler sind Jon Matsumoto (6 Treffer) und Frederik Tiffels (5 Tore), die damit auf dem ersten und zweiten Platz der Torschützenliste stehen. Die beiden haben natürlich auch im Spiel gegen Krefeld jeweils einen Treffer beitragen können.

DEL: Fünf Spiele, null Punkte – Krefeld Pinguine stecken auch sportlich in der Krise

„Es reicht einfach überhaupt nicht. Es fehlt alles“, schimpfte Krefelds Kapitän Martin Schymainski bei MagentaSport: „Fakt ist: Wir müssen jedes Spiel alles geben, und nicht mal das tun wir.“ Beim Krisenclub Krefeld Pinguine, der auch gegen den KEC klare Defensivschwächen zeigte, hatte es kurz vor dem Saisonstart eine regelrechte Personalflucht gegeben. Diese macht sich nun deutlich in den Ergebnissen der Pinguine bemerkbar.

In den bisher fünf Spielen erlangten die Krefelder keinen einzigen Punkt und haben obendrauf ein desaströses Torverhältnis von 8:25. Damit sind die Pinguine mit großen Abstand Tabellenletzter der Gruppe Nord in der aktuellen DEL-Saison. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Saison drei Monate später als zunächst geplant begonnen und wird seit Mitte Dezember in einem veränderten sowie verkürzten Modus ausgetragen. (os/dpa)

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