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Bye Bye Gilden: Kölner Haie wechseln Kölsch-Partner

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Von: Oliver Schmitz

Das Wappen des Eishockey-Teams Kölner Haie aka. KEC.
Die Kölner Haie werden zukünftig anderes Kölsch servieren. © imago images/Chai von der Laage

Kurz vor Beginn der neuen DEL-Saison verkünden die Kölner Haie einen Wechsel bei ihrem offiziellen Kölsch-Partner. Gilden muss somit weichen.

Köln – Fans der Kölner Haie werden es kennen: ein Heimspiel in der Lanxess-Arena steht an und voller Vorfreude aufs Spiel will man sich zuvor genüsslich mit dem ein oder anderen Gilden Kölsch in die richtige Stimmung bringen. Doch damit ist bald schon Schluss – zumindest was das Gilden angeht. Denn wie der KEC auf seiner Website verkündete, wird das Eishockey-Team zur neuen DEL-Saison seinen Kölsch-Partner wechseln. Statt dem auf der Schäl Sick gebrauten Bier wird zukünftig Dom Kölsch bei allen Spielen und Veranstaltungen des KEC ausgeschenkt werden.

Kölner Haie: Dom kommt, Gilden geht – Radeberger bleibt und Fans sind sich uneins

Der neue Partner des KEC ist genau wie Gilden-, Sion-, Sester- und Peters-Kölsch eine Marke aus dem Haus Kölscher Brautradition, welches zur Radeberger Gruppe gehört. Damit setzen die Kölner Haie als auch mit Dom Kölsch die langjährige Partnerschaft mit der größten Brauereigruppe Deutschlands fort. Schon seit 1998 wird bei den Kölner Haien Bier von Radeberger serviert.

Philipp Walter, Geschäftsführer der Kölner Haie, zeigte sich überaus erfreut über das Fortsetzen der Partnerschaft – gerade in Zeiten des Coronavirus. Zusätzlich betonte er die hohe Bedeutung von Kölsch für das Eishockey-Team: „Es freut uns sehr, mit Dom Kölsch weiterhin eine traditionsreiche Marke aus dem Haus Kölscher Brautradition an unserer Seite zu haben. Kölsch ist in Köln ein sehr bedeutendes und emotionales Thema, deshalb ist die Verlängerung der langjährigen Partnerschaft besonders in diesen schwierigen Zeiten ein starkes Zeichen der Zuversicht sowie des Zusammenhalts.“

Für die Kölner Haie ändert sich letztlich also recht wenig. Einzig der Name und die Farben der Marke „Dom“ sind neu – letztere passen nun immerhin auch zum KEC. Doch die Meinungen der Fans gehen zumindest auf Social Media sehr stark auseinander. Während sich einige freuen, sind viele andere alles andere begeistert. Manche meinen aber: Kölsch ist Kölsch und Bier ist Bier. In Köln auf jeden Fall ein emotionales Thema und somit auch eine umstrittener Schritt der Kölner Haie.

Kölner Haie: Start der DEL-Saison 2020/21 wieder in Gefahr?

Aufgrund des Coronavirus wurde der Start der kommenden Saison der Deutschen Eishockey-Liga in diesem Jahr auf den 17. Dezember verschoben. Aufgrund der sich aktuell verschärfenden Lage scheint dieser Termin aber nun auch nicht mehr in Stein gemeißelt. So mussten mit den Eisbären Berlin und den Schwenninger Wild Wings zuletzt noch DEL-Teams in Quarantäne.

DEL-Chef Gernot Tripcke wies im Gespräch mit dem Express darauf hin, dass er aus der Politik noch nichts gehört habe, was gegen den geplanten Start im Dezember spreche: „Wir gucken dann, wenn es so weit sein sollte, was es bedeutet. Momentan gehen wir aber davon aus, dass wir spielen dürfen. Wir haben noch keine Hinweise seitens der Politik erhalten, dass dies nicht so sein sollte. In einem Lockdown werden ja auch keine Büros zugemacht, also gehen wir auch davon aus, dass wir in unseren Hallen unseren Beruf ausüben dürfen. Aber falls das verboten wird, müssen wir Mittel und Wege finden, um die Situation zu bewältigen.“ (os)

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