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Negativserie beendet: Kölner Haie ballern sich gegen Krefeld Pinguine aus der Krise

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Von: Oliver Schmitz

Torjubel der Kölner Haie nach dem 7:0 bei den Krefeld Pinguinen.
Die Spieler der Kölner Haie feiern den letzten Treffer beim Kantersieg gegen Krefeld Pinguine. © imago images/osnapix

Die Kölner Haie haben mit einem Kantersieg ihren Negativlauf in der DEL beendet. Gegen die Krefeld Pinguine gewann der KEC mehr als deutlich mit 7:0.

Köln/Krefeld – Nach sechs Niederlagen am Stück und der Derby-Blamage gegen die Düsseldorfer EG, haben sich die Kölner Haie furios zurückgemeldet. Mit einem durch die Bank weg überzeugendem Auftritt gewann der KEC gegen den Tabellenletzten Krefeld Pinguine mit 7:0. Der zuvor letzte Sieg war den Kölnern auch gegen die Krefelder gelungen, die sich am Freitag von Trainer Mihails Svarinskis getrennt und im Anschluss in Iserlohn ihren ersten Sieg in der aktuellen DEL-Saison geholt hatten.

Kölner Haie ballern sich aus der Krise und Krefeld Pinguine tiefer hinein – James Sheppard überragt

Die Kölner Haie gaben von Anfang an Vollgas und gingen in der 8. Spielminute durch einen Doppelschlag von James Sheppard und Marcel Barinka früh mit 2:0 in Führung. Die Krefelder Gastgeber spielten nicht schlecht, fanden aber einfach kein Durchkommen. Zu Beginn des zweiten Drittels nutzte der KEC dann die Gunst der Stunde und traf in einem Powerplay erneut in kürzester Zeit zwei Mal durch James Sheppard (21.) und Jon Matsumoto (22.).

Noch vor der Hälfte der gespielten Zeit schien die Partie also bereits gelaufen. Doch das hielt Kölner nicht davon ab weiter munter nach vorne zu spielen, so dass Pascal Zerressen in der 32. Spielminute auf 5:0 erhöhte. Im letzten Drittel machten es die Gäste dann zum Abschluss noch überdeutlich. Dominik Tiffels (48.) und James Sheppard mit seinem dritten Treffer (58.) erzielten die Treffer zum 7:0 Endergebnis.

Kölner Haie endlich auch defensiv überzeugend – Krefeld Pinguine wieder auf Negativserie

Durch den Kantersieg gelang den Kölner Haien nun der langersehnte Befreiungsschlag, womit auch der Negativlauf vorerst beendet ist. KEC-Spieler Jan-Luca Sennhenn betonte im Anschluss die große Bedeutung dieses Erfolgs: „Wir hatten jetzt eine längere Niederlagen-Serie, da ist so ein Sieg was ganz Besonderes. Wir haben uns hart zurückgekämpft. Heute haben wir deutlich und verdient gewonnen. Hinten hatten wir eine Wand mit Justin Pogge, der hat einen guten Job gemacht. Wir sollten das aber nicht überbewerten und uns aufs nächste Spiel konzentrieren.“

Zu Recht verweist Sennhenn dabei auf die starke Abwehr-Leistung seiner Mannschaft. Denn tatsächlich stand der KEC hinten bombenfest, was angesichts der vorherigen Defensiv-Probleme unglaublich wichtig für das Selbstvertrauen war – selbst gegen Krefelder in diesem Zustand. Durch diese Niederlage bleiben die Krefelder Pinguine mit großem Abstand nicht nur Tabellenletzter in der Gruppe Nord, sondern auch das allgemein schlechteste Team in der bisherigen DEL-Saison 20/21. Die Kölner Haie kommen derweil zwar nicht von der Stelle, finden aber punktetechnisch wieder Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Am Freitag geht es dann in der heimischen Lanxess-Arena gegen den direkten Konkurrenten Grizzlys Wolfsburg. (os)

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