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Kölner Haie: Leon Draisaitl äußert sich zu „geliebtem KEC“ und lobt Konkurrenten

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Von: Peter Stroß

Leon Draisaitl Portrait
Leon Draisaitl begann seine Karriere bei der U10 der Kölner Haie. © IMAGO / Martin Hoffmann

Der Starspieler der Edmonton Oilers verfolgt aus den USA die DEL. Seinem Herzensverein drückt er aus der Ferne die Daumen.

Köln – Mit einem Stürmer des Formats Leon Draisaitl ständen die Kölner Haie im Kampf um einen Playoffplatz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sicher besser dar. Doch der gebürtige Kölner lehrt bekanntermaßen in der National Hockey League (NHL) die gegnerischen Verteidigungsreihen das Fürchten und wird dem KEC in naher Zukunft auf dem Eis nicht weiterhelfen können.

Genau hin schaut der NHL-MVP der vergangenen Saison aus der Ferne aber trotzdem, wie er in einem Interview mit Magenta Sport verriet. „Ich verfolge die DEL natürlich, wie alle wissen verfolge ich den KEC am meisten.“ Dass das Team von Uwe Krupp den eigenen Erwartungen hinterherhinkt und derzeit auf einem enttäuschenden sechsten Platz in der Division Nord steht, ist dem deutschen Nationalspieler daher nicht entgangen.

Leon Draisaitl über Kölner Haie: „Macht immer Spaß zuzusehen“

Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonendspurt hat Leon Draisaitl aber noch nicht aufgegeben. „Ich hoffe natürlich, dass der KEC noch irgendwie (in die Playoffs, Anm. d. R.) reinrutscht in den letzten Spielen. Es macht immer Spaß den eigenen Jungs zuzusehen“, so der 25-Jährige.

Vor allem seinen Kumpel Frederik Tiffels nimmt er dabei mit einem Augenzwinkern in die Pflicht. „Es wird eng, aber ich hoffe, dass sie sich nochmal zusammenreißen, der Freddie ein bisschen Alarm macht und nicht nur auf seinem Popo rumsitzt und ein paar Tore schießt.“

Leon Draisaitl lobt Konkurrenten der Kölner Haie

Lob verteilt der Center im Interview an die DEL für die gute Organisation der Saison trotz coronabedingt schwieriger Umstände. „Sie haben einen super Job gemacht, dass alles glatt über die Bühne läuft bis jetzt“, so Draisaitl. Als Überraschungsteam nennt er die Grizzlys aus Wolfsburg.

„Was mich freut, und was ich ein bisschen überraschend finde, ist Wolfsburg. Die machen wirklich einen guten Job.“ Die Grizzlys stehen genau da, wo die Kölner Haie gerne hinmöchten: auf einem Playoffplatz in der Division Nord.

Kölner Haie momentan mit vier Punkten Rückstand auf einen Playoffplatz

Vielleicht kommt Draisaitl auch deswegen nicht umher, dem Lob für den Konkurrenten noch einmal ein Glaubensbekenntnis folgen zu lassen: „Trotzdem hoffe ich, dass mein geliebter KEC da noch irgendwie reinrutscht.“

Nach knapp der Hälfte der Saison trennen die Kölner Haie vier Punkte von Platz vier, der für die Endrunde berechtigt und zu allem Überfluss ausgerechnet von der Düsseldorfer EG besetzt wird. Die Chance näher heranzurücken bietet sich am Mittwochabend (10. März, 18:30 Uhr) gegen Tabellenführer Eisbären Berlin in der Lanxess Arena. (ps)

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