Bayern-Transferflop steht offenbar kurz vor Wechsel nach Italien

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Von: Isabella Strehmann

Der FC Bayern kann demnächst offenbar einen Ladenhüter verkaufen. Ein Abnehmer für den einstigen Fehleinkauf scheint gefunden.

Während sich die Spieler des FC Bayern noch einige Tage über das unglückliche Unentschieden gegen den HSV ärgern werden, müssen Max Eberl und Christoph Freund schon wieder den Kaderplanungen widmen. Der Frust über das 2:2 entlud sich vor allem gegenüber Schiedsrichter Harm Osmers. Harry Kane wütete in den Katakomben, zudem kritisierte Manuel Gräfe eine Elfmeterscheidung pro Hamburg.

Bryan Zarazoga trainiert mit Hiroki Ito.
Für Bryan Zaragoza gibt es beim FC Bayern keinen Platz mehr. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Für Eberl könnte in den kommenden Tagen die Personalie Bryan Zaragoza auf der Agenda stehen. Vor zwei Jahren sicherten sich die Münchner die Dienste des Spaniers, doch durchsetzen konnte sich der Offensivspieler leider nie. Granada, Osasuna, Celta Vigo, an drei verschiedene La-Liga-Klub verlieh der FC Bayern den 24-Jährigen. Offiziell gehört er noch immer dem Bundesliga-Spitzenreiter.

Bayern plant wohl mit Transfer von Bryan Zaragoza nach Rom

Bis 2029 ist er an den FCB gebunden, doch dass keine Verwendung mehr für den 1,64m großen Zaragoza besteht, ist nicht überraschend. Entsprechend visiert der Klub einen Abschied an, im besten Fall nicht mehr nur auf Basis einer Leihe. Transfer-Experte Fabrizio Romano vermeldete nun gute Nachrichten: Mit der AS Roma soll es einen Verein geben, der an einer Verpflichtung interessiert ist.

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Der „Absolut Bayern-Newsletter“ - ein Muss für FCB-Fans © Plietsch/Imago

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Angeblich sollen die Italiener sogar schon ein erstes Angebot abgegeben haben. Dabei dürfte es sich zwar um ein Leihgeschäft handeln, eine Kaufoption ist aber offenbar inbegriffen. Die Roma spricht aber nicht nur mit dem FC Bayern, sondern auch mit Celta Vigo. Der Grund: Es könnte sogar ein Wechsel innerhalb des Winter-Transferfensters anvisiert werden, sofern Celta Vigo zustimmt.

Der Deal zwischen dem FCB und Celta Vigo sieht vor, dass die Kaufpflicht automatisch greift, sobald 60 Prozent aller möglichen Einsatzminuten in Liga, Pokal und Europa League absolviert sind. Da es für Zaragoza in dieser Saison aber sehr durchwachsen läuft, ist nicht von einer festen Verpflichtung auszugehen. Klappt der Deal mit Rom nicht, würde der Mittelfeldspieler im Sommer wieder an die Säbener Straße zurückkehren.

Es ist also wahrscheinlich, dass man beim deutschen Rekordmeister auf erfolgreiche Gespräche zwischen Rom und Celta Vigo hofft. Bei den Gelb-Roten könnte Zaragoza in der Serie A um die internationalen Plätze mitspielen und einen Schritt nach vorne machen. Sofern am Ende eine feste Verpflichtung zustandekommt, wäre der Spieler zudem herunter von der Gehaltsliste der Bayern. (is)

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