Eintracht-Boss darf sich offenbar über neuen Hammer-Vertrag freuen

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Von: Isabella Strehmann

Eintracht Frankfurt stellt die Weichen für die Zukunft. Die Adler wollen Kontinuität auf einer Schlüsselposition und greifen tief in die Tasche.

Bei Eintracht Frankfurt arbeitet man derzeit an mehreren Baustellen. Nach der Verpflichtung des neuen Trainers Albert Riera sollen die Ergebnisse wieder in eine stabilere Bahn gelenkt werden. Am Sonntag (1. März, alle TV-Infos hier) muss ein Sieg im Heimspiel gegen Freiburg her. Gleichzeitig hoffen die Adler, ihr Verletzungspech loszuwerden. Auch hinter den Kulissen tut sich etwas: Vorstandssprecher Axel Hellmann soll verlängern.

Markus Krösche und Axel Hellmann auf der Tribüne.
Axel Hellmann bleibt der Eintracht wohl weiterhin treu. © IMAGO/Heiko Blatterspiel

Der Bild liegen Informationen vor, wonach Präsident und Aufsichtsrats-Chef Mathias Beck in Kürze mit Hellmann verhandeln möchte. Konkrete Gespräche sollen rund um Ostern stattfinden. Der aktuelle Vertrag von Hellmann läuft bis Sommer 2027, die Eintracht wünscht sich eine Verlängerung. Um den 55-Jährigen langfristig an sich zu binden, steht eine stolze Summe im Raum.

Eintracht-Boss Hellmann soll wohl mit 15-Millionen-Euro-Vertrag ausgestattet werden

Diskutiert wird offenbar über einen Fünf-Jahres-Vertrag, der ein Gehalt von drei Millionen Euro jährlich vorsieht. Etwaige Bonuszahlungen kommen obendrauf. Insgesamt also dürfte sich Hellmann, sollte er sich für eine Unterschrift entscheiden, über 15 Millionen Euro freuen – inklusive möglicher Prämien. Würde sich für den Vorstandssprecher etwas ändern?

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Der „Absolut Eintracht-Newsletter“ - ein Muss für SGE-Fans © Plietsch/Imago

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Den Posten des Vorstandsvorsitzenden würde Hellmann nicht übernehmen, und zwar auf eigenen Wunsch. Auch der Aufsichtsrat begrüßt die Entscheidung, weiterhin „nur“ als Vorstandssprecher tätig zu sein. Die komplette Verantwortung für den sportlichen Bereich strebt der 55-Jährige nicht an, lieber teilt er sich das Drehen an den wichtigsten Stellschrauben mit seinen Kollegen auf.

Erst Ende Januar wurde Hellmann zur Zielscheibe der Frankfurter Ultas, der Vorwurf der Vetternwirtschaft stand im Raum. Das Statement der Fan-Gruppierung: „Der größte Zufall ist, dass ausgerechnet in diesem Jahr die Vertragsgespräche mit Axel Hellmann anstehen. Wer diese führt? Der Hauptausschuss des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball-AG, vertreten durch Beck, Felix Wirmer und Sven Janssen.“

Die Bild will wissen: Den Anhängern der SGE missfallen die Gehälter der Führungsetage. Dass Hellmann nun mit einem XXL-Vertrag ausgestattet werden soll, dürfte nicht allen gefallen. Stimmen am Ende allerdings die sportlichen Ergebnisse wieder, sollten die Fans mit der Verlängerung ihres Vorstandssprechers versöhnt sein. (is)

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