Ex-Eintracht-Trainer seit fünf Monaten ohne Job – doch mit klarem Ziel für die Zukunft
Im Oktober 2025 wurde der frühere Eintracht-Coach Adi Hütter in Monaco entlassen. Der 56-Jährige sucht einen neuen Klub – und hat dabei einen klaren Wunsch.
Adi Hütter hat in seiner Trainerkarriere schon einiges erlebt. Meisterschaften in Österreich und der Schweiz, unvergessliche Europapokalnächte mit Eintracht Frankfurt und die Champions League mit der AS Monaco. Doch seit Oktober 2025 ist es ruhig geworden um den 56-jährigen Vorarlberger. Nach nur sieben Spieltagen in der neuen Saison wurde er in Monaco entlassen – trotz einer insgesamt erfolgreichen Amtszeit im Fürstentum.

Seitdem ist Hütter ohne Verein. Wohl auch, weil einen Job mitten in der Saison zu übernehmen, für ihn offenbar nicht infrage kommt. „Ich habe das Gefühl, dass ich da viel besser einwirken kann. Ich glaube nicht, dass ich der Trainer bin, der in den letzten 14, 15 Spielen noch die Ziele erreichen kann“, erklärte er bereits im Februar beim ORF. Ab Sommer soll es aber wieder losgehen – und ein klares Wunschziel hat der Österreicher auch.
Ex-Eintracht-Trainer Adi Hütter träumt von Verein in der Premier League
„Ich habe schon vor meinem Engagement in Monaco gesagt, dass es natürlich mein Ziel ist, einmal in der Premier League zu arbeiten“, sagte Hütter. „Wenn etwas kommt, das für beide Seiten spannend ist und passt, würde ich natürlich nicht Nein sagen.“ Die englische Liga reizt den Österreicher schon lange – bereits 2023 war er bei Crystal Palace als Trainer im Gespräch.
Grundsätzlich gibt sich Hütter aber offen. „Ich versteife mich nicht auf einen Verein“, betonte er. Der neue Klub solle allerdings ambitioniert sein, große Ziele verfolgen und möglichst international vertreten sein. Bevorzugt in einer der fünf großen europäischen Ligen. Stationen in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland hat er bereits hinter sich.
Zwischenzeitlich war Hütter auch wieder in Deutschland beim VfL Wolfsburg im Gespräch, als die Niedersachsen nach der Entlassung von Paul Simonis einen neuen Coach suchten. Aus einem Bundesliga-Comeback wurde allerdings nichts. Hütter scheint stattdessen den großen Wurf im Sommer anzuvisieren. Pikant: Bei Crystal Palace endet im Sommer die Amtszeit seines Landsmanns Oliver Glasner – ausgerechnet jenes Trainers, der einst Hütters Erbe bei Eintracht Frankfurt antrat. Nun könnte umgekehrt Hütter auf Glasner folgen.
Hütter stand von 2018 bis 2021 bei Eintracht Frankfurt an der Seitenlinie, führte die SGE unter anderem sensationell ins Halbfinale der Europa League und qualifizierte sich für selbigen Wettbewerb zweimal über die Liga. Einige Adler-Fans nahmen dem Coach allerdings seinen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach im Sommer 2021 übel. (LuHa)