Abgang nach einem Jahr: FC Augsburg lässt Abwehr-Talent nach Österreich wechseln
Abgang nach nur einem Jahr: Warum der FC Augsburg Abwehr-Talent Oliver Sorg wieder nach Österreich ziehen lässt.
Oliver Sorg kehrt dem FC Augsburg nach nur einem Jahr schon wieder den Rücken zu und wechselt in seine österreichische Heimat zurück. Der 18-jährige Linksverteidiger hat einen Vertrag beim SV Ried unterschrieben, das gaben beide Clubs am Montag offiziell bekannt. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten alle Seiten Stillschweigen. Sorg war im Sommer 2025 von Sturm Graz zum FCA gewechselt.

„Die Verpflichtung von Oliver Sorg zeigt unseren Wert als Plattform für junge österreichische Spieler. Oliver ist ein offensivstarker Außenverteidiger, der große spielerische Fähigkeiten und eine starke Athletik hat. Wir sind froh, weiterhin Verantwortung für den österreichischen Fußball zu übernehmen und junge Österreicher weiterzuentwickeln. So können wir auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Nationalmannschaft auch in Zukunft bei Weltmeisterschaften vertreten ist“, sagte Rieds Sportchef Wolfgang Fiala.
Transfer beim FC Augsburg: Oliver Sorg verlässt FCA und wechselt nach Österreich
In der vergangenen Saison zählte der österreichische U19-Nationalspieler lediglich einmal zum Bundesliga-Kader, kam beim 0:0 gegen Werder Bremen allerdings nicht zum Einsatz. Fast die gesamte Spielzeit absolvierte Oliver Sorg für die U23 in der Regionalliga Bayern, wo ihm in 25 Partien ein Tor und eine Vorlage gelangen. Zudem lief er sechsmal für die Augsburger U19 auf.
Mit dem Wechsel nach Ried bietet sich Sorg nun die Chance, den nächsten Schritt im Profifußball zu gehen. Beim österreichischen Bundesligisten unterschrieb der Außenverteidiger einen Vertrag bis 2029.
„Für mich ist das jetzt der nächste gute Schritt. Mein oberstes Ziel ist es, in der Bundesliga anzukommen, Spielzeit zu bekommen und mein Können zu zeigen. Ich freue mich sehr auf die Bundesliga, auf spannende Matches vor diesem tollen Publikum“, wird Oliver Sorg in einer Vereinsmitteilung des SV Ried zitiert. Und weiter: „Ich habe früher mit der Akademie, auch mit Sturm II, gegen Ried gespielt. Es ist ein super Verein mit sehr netten Menschen. Bei den ersten Trainings habe ich das hohe Niveau hier in Ried schon miterleben können.“ (mwi)