FC Bayern: Warum Jonathan Tah die Abwehr direkt als Chef anführen wird

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Von: Benedict Hottner

Namhafte Verstärkung für die Defensive des FC Bayern – doch was hebt den Neuzugang hervor? Die Zahlen liefern eindeutige Belege.

München – Der FC Bayern München hat sich für die neue Saison die Dienste von Jonathan Tah gesichert. Der Nationalspieler kommt vom ehemaligen Meister Bayer Leverkusen an die Isar und soll eine zentrale Rolle im Team von Vincent Kompany einnehmen.

Sofort gefordert: Verstärkung für Bayerns wackelige Abwehr

Hintergrund der Verpflichtung ist eine zuletzt nicht immer überzeugende Defensive des Rekordmeisters. Denn in der vergangenen Spielzeit präsentierte sich die Abwehr der Münchner durchaus inkonstant.

So gab es längere Serien ohne Gegentor, aber auch bittere Phasen wie vier Spiele im Jahr 2025 mit jeweils drei Gegentreffern. Der neue Abwehrmann soll nun Stabilität bringen – und die Statistiken untermauern, dass er das Potenzial dazu mitbringt.

Zweikampfstärke und Übersicht als Trumpf

In der vergangenen Bundesliga-Saison gewann der Neuzugang 65 Prozent seiner direkten Duelle – ein Wert, der ihn im Vergleich mit den Bayern-Kollegen klar vorn sieht: Minjae Kim kam auf 59 Prozent, Dayot Upamecano auf 57 Prozent. Besonders dominant zeigt sich der Verteidiger in der Luft, wo er 77 Prozent seiner Kopfballduelle für sich entschied. Kim und Upamecano kommen hier auf 65 und 59 Prozent.

Auch im Spielaufbau bringt er Qualität mit: Eine Passquote von 94 Prozent – nur minimal unter dem Wert von Minjae Kim (94,1 Prozent) – zeigt, dass der Ex-Leverkusener auch unter Druck die Übersicht behält. Damit könnte auch das Bayern-Spiel mit Ball in der Abwehr an Sicherheit gewinnen.

Jonathan Tah könnte beim FC Bayern sofort zu einer wichtigen Figur werden.
Jonathan Tah könnte beim FC Bayern sofort zu einer wichtigen Figur werden. © IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon

Ein Chef in der neuen Kompany-Ära?

Der gebürtige Hamburger bringt nicht nur physische Präsenz mit, sondern auch enorme Erfahrung. In zehn Spielzeiten für Bayer 04 Leverkusen absolvierte er 290 Bundesliga-Spiele. Dabei agierte er bemerkenswert fair: Nur ein Platzverweis und 32 Gelbe Karten stehen in seiner Vita.

In puncto Tempo kann Tah durchaus mit der Liga-Spitze mithalten (35,8 km/h Top-Speed). Es spricht vieles dafür, dass er beim FC Bayern nicht nur mitlaufen, sondern sofort führen wird. (BenHot)

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