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Fortuna Düsseldorf: Allofs stinksauer – Karaman nach Länderspiel-Rückkehr positiv auf Corona getestet

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Düsseldorfs Kenan Karaman (l) und Hamburgs Tim Leibold kämpfen um den Ball.
Fortuna Düsseldorfs Kenan Karaman zählt zu den wichtigsten Leistungsträgern im Kader des Zweitligisten. © Marius Becker/dpa

Schon vor der Länderspielpause gab es Streit zwischen Fortuna Düsseldorf und dem türkischen Fußballverband um die Abstellung von Kenan Karaman. Jetzt kehrte der Stürmer mit dem Coronavirus zurück.

Düsseldorf – Fortuna Düsseldorfs Angreifer Kenan Karaman ist nach seiner Rückkehr von der türkischen Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 27-Jährige befindet sich nun in häuslicher Quarantäne und fällt für das Spiel bei Darmstadt 98 am Ostersonntag aus. Das gab der Fußball-Zweitligist am Karfreitag nach einer PCR-Testung am Donnerstag bekannt. Demnach sei der restliche Kader und die Betreuer der Fortuna nicht weiter betroffen.

Fortuna Düsseldorf: Karaman kam nach Rückkehr nicht mit anderen Spielern in Kontakt

Schon während der Länderspielpause hatten die Rheinländer Kenntnis über Corona-Infektionen bei den Türken erlangt. Karaman, der in der Türkei mehrfach negativ getestet worden sein soll, sei deshalb nach seiner Rückkehr nach Düsseldorf gar nicht erst mit Fortuna-Verantwortlichen oder anderen Spielern in Kontakt gekommen.

Fortuna Düsseldorf: Klaus Allofs kritisiert umstrittene Länderspiel-Abstellung

Sport-Vorstand Klaus Allofs zeigte sich sehr „verärgert“ über den Fall: „Der Vorfall zeigt aber, dass Abstellungen zu Nationalmannschaften während der Corona-Pandemie mit einem großen Risiko verbunden sind. Kenan wird uns jetzt für mehrere Spiele fehlen, nachdem er uns schon gegen den VfL Bochum trotz einer ersten Zusage des türkischen Verbandes nicht zur Verfügung stand.“

In den vergangenen Wochen gab es mehrfach Corona-Fälle in der 2. Bundesliga. Auch der Hamburger SV und sein Torgarant Simon Terodde waren bereits betroffen. (bs/dpa/lnw)

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