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Nach zwei Niederlagen in Folge: Fortuna Köln richtet den Blick bereits auf die nächste Saison

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Von: Oliver Schmitz

Alexander Ende (Fortuna Köln) nach dem 2:0-Treffer von RW Essen.
Fortuna-Coach Alexander Ende ist mit den jüngsten Ergebnissen seiner Mannschaft alles andere als zufrieden. © IMAGO/Team 2

Nach zwei Niederlagen sind die Aufstiegsambitionen von Fortuna Köln wohl endgültig Geschichte. Die Südstädter beginnen nun mit der Vorbereitung für den nächsten Versuch.

Köln – Bis vor kurzem lief die Regionalliga-Saison 2020/21 für Fortuna Köln ziemlich gut. So gut, dass viele Leute im Umfeld der Südstädter bereits vom Wiederaufstieg in die 3. Liga träumten. Auch der Verein hielt das nicht für ausgeschlossen und beantragte nach der Winterpause schon mal die Lizenz für die höhere Spielklasse. Vier Spiele später sieht die Welt aber ganz anders aus. Auf zwei Unentschieden gegen die Abstiegskandidaten Homburg und Lotte folgten nun sogar zwei Niederlagen.

Fortuna Köln verliert gegen Wuppertaler SV und RW Essen – Kapitän und Trainer schließen mit Aufstieg ab

Gegen Wuppertal und Essen endete für Fortuna Köln nicht nur die Serie von dreizehn ungeschlagenen Partien am Stück, sondern wohl auch die aktuelle Regionalliga-Saison – zumindest was das Aufstiegsrennen angeht. Gegen beiden Mannschaften verlor man mit 0:2 und ist nun bereits zwölf Punkte von der Tabellenspitze entfernt. Und das trotz zwei Spielen mehr. Auch wenn noch ganze zwölf Partien anstehen, ist ohne ein Fußballwunder wohl Nichts mehr zu holen.

„Man muss realisieren, dass ganz oben der Zug abgefahren ist. Die beiden Mannschaften vorne, Essen und Dortmund II, sind eine Klasse für sich. Damit haben wir nichts mehr zu tun“, konstatierte Fortuna-Kapitän Jannik Löhden nach dem Spiel in Essen. Zuvor hatte sich auch sein Trainer Alexander Ende bereits vom Aufstieg verabschiedet: „Es war uns ja schon etwas länger klar, dass es vermutlich nicht zum ganz großen Wurf reichen würde“.

Fortuna Köln: Klares Ziel vor Augen – Vorbereitung für kommende Saison eingeläutet

Bei Fortuna Köln trifft man nun nicht nur klare Worte zur aktuellen Situation, sondern auch zu den noch vorhandenen Saisonzielen. „Wir wollen so viele Siege holen, wie möglich“, meint Alexander Ende vage. Konkreter wird dagegen Kapitän Löhden, der fordert „mit aller Macht“ den an Preußen Münster verlorenen dritten Platz zurückzuholen.

So oder so gibt es sportlich mehr zu holen für die Fortuna, weshalb nun wohl der Blick bereits nach vorne gerichtet wird. Mit der kommenden Partie gegen SC Wiedenbrück läuten die Kölner die Vorbereitung für die kommende Saison ein. In den nächsten Wochen und Monaten geht es vor allem darum wieder Selbstvertrauen und eben weiter Spielpraxis zu sammeln. Im besten Fall gelingt es Alexander Endem, die Mannschaft noch in dieser Saison weiterzuentwickeln.

Im Sommer muss dann alles unternommen werden das Team möglichst zusammenzuhalten und pointiert zu verstärken. Durch die Winter-Abgänge von Größen wie Julian Günther-Schmidt oder Franko Uzelac verloren die Südstädter zuletzt nämlich deutlich an benötigter Qualität. Kommt das alles zusammen, dann könnte es ja vielleicht 2022 mit der Rückkehr in die 3. Liga endlich klappen. (os)

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