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Was macht eigentlich Lukas Podolski? Video von „Tor des Jahres 2022“-Bewerbung geht um die Welt

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Von: Andreas Knobloch

Lukas Podolski Gornik Zabrze Traumtor
Lukas Podolski wird für seinen Mega-Treffer von den Mitspielern gefeiert. © IMAGO/FOT. PATRYK PINDRAL/ 400mm.pl

Lu - Lu - Lu - Lukas Podolski. Ein Torwart wird den Fangesang nicht gerne hören, denn der Weltmeister von 2014 sorgte mit einem Traumtor für Aufsehen.

Stettin - Was macht eigentlich Lukas Podolski? Seit 2003 ist Poldi im Profi-Fußball unterwegs und in Deutschland fast jedem Fan bekannt. Für Köln, Bayern, Arsenal, Inter, Galatasaray, Vissel Kobe und Anatalayspor schnürte er die Fußballschuhe – was macht der Weltmeister von 2014 eigentlich jetzt? Er spielt immer noch, und zwar in Gornik Zabrze in Polen. Der 130-fache DFB-Nationalspieler zeigt auch, dass sein linker Fuß noch lange keine Lust auf die Sport-Rente hat.

Podolski hat sich nämlich für den Puskas Award beworben. Der wird jährlich für das schönste Tor des Jahres verliehen und der 37-Jährige könnte ganz gute Chancen haben in die engere Auswahl zu kommen. Es läuft die 73. Minute der Begegnung Pogon Stettin gegen Górnik Zabrze. Die Gäste führen am Samstag bereits mit 3:1, da verlieren die Stettiner in der Hälfte von Zabrze den Ball beim Aufbauspiel. Oder genauer: Zabrzes Robert Wojtuszek erobert den Ball, sein Zuspiel landet bei Lukas Podolski, etwa 15 Meter vor der Mittellinie, also noch weit in der eigenen Hälfte. 

Lukas Podolski nagelt das Leder von hinter der Mittellinie in die Maschen

Lukas Podolskis Mitspieler schüttelten ungläubig den Kopf

Der 37 Jahre alte ehemalige Nationalspieler Deutschlands legt sich den Ball gleich mit der Annahme vor - und zieht einfach mal ab aus etwa 60 Metern mit seinem starken linken Fuß. Und das mit Erfolg. Über den weit aufgerückten gegnerischen Keeper fliegt der Ball ins Netz. Die Mitspieler schütteln ungläubig den Kopf und Podolski, der seit dem Sommer 2021 bei Zabrze spielt, lässt sich feiern. Die Partie endet 4:1. 

Wäre Podolski noch einer für Flick 2022? Nein, natürlich nicht - obwohl User auf Facebook bereits fordern: „Poldi ab nach Katar“. Der Offensivmann beendete 2016 seine Karriere bei der Nationalmannschaft. Da stehen zwei andere eher auf der Liste des Bundestrainers.

Podolski hatte jüngst einen Ratschlag an seinen Ex-Klub FC Bayern, was die dortige Sturm-Diskussion angeht.  „Der würde super passen. Wenn die so einen holen, muss man in den nächsten Jahren wieder über ein Triple nachdenken“, sagte er über Harry Kane, lobte aber auch die Form von Choupo-Moting: „Aktuell macht es ja Choupo-Mouting nicht schlecht. Die Frage ist, braucht man dann eine klassische Nummer 9.“ (ank mit dpa-Material)

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