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Lukas Podolski emotional bei Polen-Rückkehr – „Komme nach Hause“

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Von: Mick Oberbusch

Lukas Podolski (Antalyaspor) beim Aufwärmen vor einem Spiel der Turkish Super League gegen Besiktas
Lukas Podolski spielte zuletzt für Antalyaspor – und läuft künftig für Gornik Zabrze auf. © Seskimphoto/Imago

Lukas Podolski hat einen neuen Verein gefunden: Die Legende des 1. FC Köln läuft künftig in Polen bei Gornik Zabrze auf. Mit dem Wechsel schließt sich für „Prinz Poldi“ ein Kreis.

Köln – Wenn Fans des 1. FC Köln gefragt werden, wo die Heimat von Lukas Podolski liegt, ist die Antwort klar: Poldi ist ein kölscher Jung, nennt die Domstadt sein Zuhause und ist dieser auch in den vergangenen Jahren, als er im Ausland auflief, immer verbunden geblieben. Podolski hat jedoch noch eine andere Heimat: Geboren ist der Weltmeister von 2014 im polnischen Gleiwitz – einem Nachbarort der Stadt Zabrze, in der der kölsche Prinz künftig noch einmal für ein Jahr auflaufen wird.

Lukas Podolski zwischen Fortsetzung der aktiven Karriere und Startschuss von „Das Supertalent“ (RTL)

Bereits am Montag hatte sich der Wechsel angebahnt, der polnische Club Gornik Zabrze kündigte mit einem vielsagenden Video an, dass „die Legende fortgeführt“ wird. Einen Tag später kam dann die Bestätigung des 36-jährigen Ex-FC-Profis. „Polen. Zabrze. Wo alles begann, ich komme nach Hause. Ein starkes und besonderes Gefühl, das mich mit großem Stolz erfüllt, für diesen Club auflaufen zu dürfen“, erklärt Poldi, der sich sichtlich auf das „nächste Kapitel“ seiner Karriere freut. Viele Anhänger hatten bereits damit gerechnet, dass Podolski die Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängt, war doch zuletzt bekannt geworden, dass der beliebte Fußballer als neues Mitglied in der Jury der RTL-Show „Das Supertalent sitzt.

Bereits am Mittwoch machte sich Podolski dann auf in den Weg in die alte und auch neue Heimat, postete auf Instagram ein Foto aus einem Flieger, im Hintergrund freut sich auch Papa Waldemar über den Wechsel seines Sohnemannes. In Zabrze wird Lukas Podolski das Trikot mit der Nummer 10 tragen, das er auf seinen Sozialen Kanälen bereits mit Stolz präsentierte. Es ist die möglicherweise letzte Karrierestation des 36-Jährigen, der jüngst angab, „noch ein oder zwei Jahre“ spielen zu wollen.

1. FC Köln: Rückkehr von Lukas Podolski nach der aktiven Karriere geplant

Eine FC-Rückkehr zur aktiven Zeit war ohnehin ausgeschlossen worden, zuletzt lieferte sich die FC-Ikone sogar per Twitter eine Meinungsverschiedenheit mit dem Präsidium. Dass er nach der aktiven Karriere beim 1. FC Köln eingebunden werden soll, scheint dabei seit längerem außer Frage. Daran wird er allerdings aktuell noch nicht denken. Dafür bedeutet ihm die Rückkehr in seine Heimat zu viel. (mo)

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