Uli Hoeneß will Ralf Rangnick wohl zum FC Bayern locken

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Von: Florian Puth

Ralf Rangnick und Bayern München fanden bisher nicht zusammen. Doch nun könnte der Österreicher doch noch an der Säbener Straße landen. Oder siegt die Konkurrenz?

München – Einst war der FC Bayern München an der Verpflichtung von Ralf Rangnick interessiert. Was damals nicht klappte, könnte nun im zweiten Anlauf doch noch Wirklichkeit werden.

Uli Hoeneß will Ralf Rangnick offenbar zum FC Bayern locken

Wie das österreichische Magazin profil schreibt, möchte Bayern-Patron Uli Hoeneß Rangnick auch weiterhin zum deutschen Rekordmeister lotsen. Der FCB-Ehrenpräsident gilt als großer Fan des 66-Jährigen. Dies betonte Hoeneß zuletzt auch immer wieder in Interviews. Er sehe ihn als „Mastermind“, welches Bayern München deutlich weiterhelfen könnte.

Im Februar wurde demnach erneut der Name Rangnick diskutiert. Der erfahrene Fußball-Guru soll laut BILD die millionenschwere Nachwuchsarbeit in München verbessern. Zudem soll Hoeneß für Rangnick eine ähnliche Rolle wie die von Jürgen Klopp als neuer „Global Head of Soccer“ bei Red Bull vorsehen. Die umfasst bei RB die strategische Leitung abseits des Tagesgeschäfts, die Weiterentwicklung der Spielphilosophie, Talentsuche und Ausbau des Netzwerks.

Ulir Hoeneß neben Ralf Rangnick.
Uli Hoeneß (l.) hätte Ralf Rangnick sehr gern beim FC Bayern München. © Lackovic/Steinsiek.ch/MIS/Imago/Montage

Muss Kompany bei Rangnick-Deal zittern?

Bei einer solchen Lösung würden sich die Bayern zudem einen namhaften Ersatzmann für Schlüsselpositionen wie Trainer oder Sportchef ins Haus holen. Trainer Vincent Kompany stehe jedoch nicht zur Diskussion. Die Bayern-Verantwortlichen seien laut BILD hochzufrieden mit dem Belgier.

Bereits vergangenen Sommer kursierte der Name Rangnicks an der Säbener Straße. Anfang Mai 2024 sollte Rangnick nach dem Scheitern von Thomas Tuchel sogar Trainer des Rekordmeisters werden. Doch damals erteilte er dem Verein eine Absage. Stattdessen wollte er Trainer der österreichischen Nationalmannschaft bleiben.

ÖFB-Präsident Bartosch übt öffentliche Kritik

Doch ganz rund läuft es mit dem österreichischen Verband (ÖFB) nicht. Zum einen verpasste die Nationalmannschaft nach schwachen Auftritten gegen Serbien den Aufstieg in die Liga A der Nations League. Zudem soll es im Oktober 2024 zwischen Rangnick und den ÖFB-Verantwortlichen mächtig gekracht haben. Laut Wienerzeitung sei man sich zudem über die langfristigen Entwicklungspläne uneinig.

Im Gespräch mit profil übte ÖFB-Präsident Wolfgang Bartosch derweil sogar öffentliche Kritik: „Rangnick ist sehr schwierig.“ Weiter sagte er: „Ich versuche den Kontakt aufrechtzuerhalten, aber er setzt immer eigene, unberechenbare Schritte.“ Tiefster Verbund klingt anders. Rangnicks Vertrag läuft Ende 2025 aus.

FC Bayern vor Zweikampf mit BVB

Doch Bayern steht im Werben um Rangnicks Dienste offenbar Konkurrenz gegenüber. Wie SPORT BILD berichtet, soll auch Bundesliga-Rivale Borussia Dortmund ein Auge auf den Österreicher geworfen haben. Demnach sehe man Rangnick beim BVB als möglichen Nachfolger für Sportdirektor Sebastian Kehl, sollten sich die gemeinsamen Wege im Sommer trennen. Kehl steht seit Monaten wegen der sportlichen Krise, seiner Kaderplanung und einem Streit mit dem damaligen Kaderplaner Sven Mislintat in der Kritik.

Auch in Dortmund wurde Rangnick trotz Vergangenheit beim Rivalen Schalke 04 Anfang des Jahres als möglicher Trainer gehandelt. Auch hier lehnte er damals ab. Bereits im Januar sollen Klub-Boss Hans-Joachim Watzke und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken persönlichen Kontakt aufgebaut haben. Dem Bericht nach, seien die BVB-Bosse vor allem von Rangnicks Fähigkeiten in der Kaderzusammenstellung beeindruckt.

Beim FC Bayern München rechne man sich derweil große Chancen auf ein Engagement Rangnicks aus. Ob es tatsächlich zu einer Verpflichtung kommt, bleibt jedoch abzuwarten. (fpt)

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