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Abstiegsgipfel in Höhenberg: Viktoria Köln vor wichtigstem Spiel des Jahres gegen Magdeburg

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Von: Peter Stroß

Viktoria Kölns Marcel Risse am Ball
Marcel Risse hat diese Saison zwei Tore in der 3. Liga erzielt. © IMAGO / foto2press

Die Vorzeichen vor dem Nachholspiel des FC Viktoria Köln gegen den 1. FC Magedeburg sind klar: Mit einem Sieg verlassen die Höhenberger die Abstiegszone.

Köln – „Das zweite Jahr ist immer das schwerste“: Nach dem 12. Platz im Aufstiegsjahr müssen derzeit die Verantwortlichen des FC Viktoria Köln feststellen, dass an dieser Fußballweisheit durchaus etwas dran ist. Derzeit kämpfen die Rechtsrheinischen um den Klassenerhalt in der 3. Liga und könnten im Nachholspiel der am 22. Spieltag kurzfristig abgesagten Partie gegen den 1. FC Magdeburg einen „Big Point“ einfahren.

Am Dienstagabend (2. März, 17 Uhr) kommt es im Sportpark Höhenberg zu einem echten Abstiegskrimi. Drei Punkte trennen Viktoria Köln vom ersten Abstiegsplatz, den momentan der KFC Uerdingen (zwei Spiele weniger) belegt. Für Magdeburg ist die Situation noch bedrohlicher, mit nur 21 Punkten stehen die Gäste aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts als Tabellenvorletzter bereits mit dem Rücken zur Wand.

Viktoria Köln: Kapitän Mike Wunderlich kehrt zurück

Die Bedeutung des Spiels könnte angesichts der Ausgangslage kaum größer sein. Mit einem Sieg kann Viktoria Köln nicht nur einem direkten Konkurrenten einen Dolchstoß versetzen, sondern auch den Abstand zu Uerdingen bis auf sechs Punkte vergrößern. Die Chancen, dass dieses Vorhaben gelingt, stehen gut.

Optimistisch macht die Rückkehr der beiden Offensivkräfte Timmy Thiele und Mike Wunderlich, die nach überstandener Gelbsperre zurück in den Kader von Olaf Janßen rücken. Auch die aktuelle Formkrise der Gäste lässt vermuten, dass die Magdeburger mit Neu-Trainer Christian Titz (drei Niederlagen in drei Spielen) stark verunsichert anreisen.

Erst Magdeburg, dann Lübeck: Woche der Wahrheit für Viktoria Köln

Für den ehemaligen HSV-Trainer Titz ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Von Juli bis Dezember 2009 war er in Personalunion Chef- und A-Jugendtrainer des Vorgängervereins SCB Viktoria Köln. Sein Gegenüber Olaf Janßen, nach der Entlassung von Pavel Dotchev ebenfalls erst seit drei Spielen im Amt, hofft derweil auf den zweiten Sieg im vierten Spiel an der Seitenlinie.

Ein Erfolg würde die Tür Richtung Klassenerhalt auch deshalb weit aufstoßen, weil sich am kommenden Wochenende (6. März, 14 Uhr) im Auswärtsspiel beim ebenfalls schlagbaren Tabellenletzten VfB Lübeck die einmalige Gelegenheit böte, sogar ins Mittelfeld der Tabelle und damit in vorerst sichere Gefilde vorzustoßen. (ps)

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