ESC-Überraschung: „Bergdoktor“-Star ist Teil des deutschen Vorentscheids – „Warum nicht?“
Ein „Bergdoktor“-Star verlässt für einen Abend die Alpen und mischt beim deutschen ESC-Finale mit – was ihn dazu bewogen hat, ist so simpel wie sympathisch.
„Warum nicht?“ – Mit diesen Worten bringt Hans Sigl (56) im Interview mit Ippen.Media auf den Punkt, was ihn zum deutschen ESC-Finale treibt. Der Schauspieler, bekannt als Doktor Martin Gruber im ZDF-Dauerbrenner „Der Bergdoktor“, wird am Samstag, 28. Februar, um 20:15 Uhr im Ersten beim „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ live aus Berlin zu sehen sein – und dort auch zu Wort kommen.

Dass Sigl und der ESC gut zusammenpassen, überrascht ihn selbst kaum. Der Schauspieler ist bekennender Fan von Unterhaltung und Musikshows. Besonders am Herzen liegt ihm dabei die Botschaft des Wettbewerbs: Im Ippen.Media-Interview erklärt er, das Motto „United by Music“ sei „in diesen Zeiten noch wichtiger als Friedensbotschaft als je zuvor“ – ein klares Bekenntnis zu Musik als verbindendem Element in einer zunehmend gespaltenen Welt.
Das verbindet „Bergdoktor“ Hans Sigl und den Eurovision Song Contest
Für Sigl hat das ESC-Jahr 2026 eine besondere persönliche Note: Der Wettbewerb findet in seiner Heimat Österreich statt. Ob er das große Finale live vor Ort in Wien erleben kann, ist jedoch fraglich – Dreharbeiten machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Gegenüber Ippen.Media lässt er aber die Hoffnung nicht fahren: „Vielleicht klappt es ja doch.“
Was einen echten Gewinnersong ausmacht, hat Sigl ebenfalls eine klare Meinung: Es sei eine Mischung aus guter Idee und Komposition – und man merke meist schon nach zehn Sekunden, ob ein Lied einen emotional erreiche. Inszenierung spiele zwar eine wachsende Rolle beim ESC, sei aber letztlich nicht ausschlaggebend.
Der Abend selbst verspricht ein Spektakel zu werden. Laut SWR werden mehr als 1.300 Zuschauer im Berliner Studio dabei sein – eines der größten deutschen Finals in der ESC-Geschichte. Moderiert wird die TV-Show von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger. Neun Acts kämpfen um das Ticket nach Wien.
Als das ARD-Magazin Brisant Mitte Januar die Acts vorstellte, machte ARD-Promi-Expertin Susanne Klehn bereits Lust auf den Abend: „Es gab ein Songwriter-Camp, aber es gab auch viel Marktforschung. Das hört man, denn es sind alles ESC-fähige Titel.“ Das Ziel ist klar: Nach dem ernüchternden 15. Platz im Vorjahr von Abor & Tynna soll Deutschland dieses Mal deutlich weiter vorne landen. Verwendete Quellen: Ippen.Media-Interview mit Hans Sigl, ARD/„Brisant“ (vom 15. Januar 2026), SWR