Simone Ballack packt übers Dschungelcamp aus: „Die konnten mir den Buckel runterrutschen“
Eine Ex-Teilnehmerin packt über das Dschungelcamp aus: Warum ihr die Kritiker egal waren – und was sie wirklich überraschte.
Simone Ballack (50) war in der diesjährigen Staffel des Dschungelcamps zu sehen – und schied im Halbfinale als Vierte aus. Dass sie so weit kam, verdankt sie nach eigener Einschätzung vor allem ihrer Gelassenheit. „Ich habe da echt auf Durchzug geschaltet und gemerkt, dass ich in meine Ruhe komme“, sagt die 50-Jährige im Playboy.

Dass sie in so vielen Situationen so ruhig geblieben sei, habe sie selbst überrascht – eigentlich sei sie jemand, der anderen durchaus die Meinung sage, wenn sie auf die Nerven gehe. Den Lärm der anderen Kandidaten ließ sie dabei bewusst an sich abprallen. „Die konnten mir den Buckel runterrutschen mit ihrem ständigen Katastrophenalarm“, sagt Ballack im Playboy-Interview und betont, wie „egal“ ihr das Drama vor Ort gewesen sei.
Simone Ballack hat den Dschungelcamp-Sieger schon vor Bekanntgabe erahnt
Einen kleinen Shitstorm habe es trotzdem gegeben – als sie Gil Ofarim und die Show, die er im Camp abgezogen habe, offen kritisierte. „Das verstehe ich bis heute nicht. Viele sagen, dass mich das Finale gekostet hätte. Aber selbst wenn, dann wäre ich halt Zweite geworden. Für uns war eh schon klar, dass der gewinnt.“
„Der“ – das ist Gil Ofarim, der am Ende tatsächlich die Dschungelkrone holte. Für Ballack bis heute unverständlich. Sein Verhalten im Camp sei ein ewiger Wechsel gewesen: „Von zurückgezogen auf gute Laune, dann wieder irgendwie deprimiert und dann wieder gute Laune. Für mich war das teilweise showmäßig“, erklärte sie im RTL-Exit-Interview. Dass der wegen seines Davidstern-Skandals bundesweit in der Kritik stehende Musiker dennoch von den Zuschauern immer weiter gewählt wurde, „das kann ich nicht greifen, das verwundert mich sehr“, so Ballack.
Direkt nach ihrem Auszug aus dem Camp zog Ballack gegenüber RTL aber auch ein versöhnliches Fazit. Das gemeinsame Essen ums Lagerfeuer sei das Highlight jedes Tages gewesen – „wie in einer Familie: Die streiten den ganzen Tag, aber am Esstisch ist Ruhe.“ Ihre größte Herausforderung sei die ständige Präsenz bestimmter Stimmen im Camp gewesen. Ein anderer Kandidat hatte nach dem Dschungelcamp mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Verwendete Quellen: Playboy (08/2026), RTL