„Wer wird Millionär?“ startet ganz anders als gewohnt – Günther Jauch baff: „Meine Güte“

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Von: Gina Mach

25 Jahre „Wer wird Millionär?“: RTL überrascht Günther Jauch mit einem Jubiläums-Abend, der dem Moderator die Sprache verschlägt.

Zum 25-jährigen Jubiläum von „Wer wird Millionär?“ hat sich RTL etwas ganz Besonderes einfallen lassen – und Moderator Günther Jauch (70) war von Anfang an mittendrin, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, was ihn erwartet. „Ich habe null Ahnung, was passiert – ich lasse mich einfach überraschen“, sagte der Showmaster hinter den Kulissen kurz vor dem offiziellen Sendungsstart. Ein Versprechen, das der Sender mit Bravour einlöste.

Wer wird Millionär? - Zweimal ließ die "Wer wird Millionär?"-Redaktion Moderator Günther Jauch am Montag hängen.
Günther Jauch moderiert seit 25 Jahren „Wer wird Millionär?“. (Archivfoto) © RTL / Stefan Gregorowius

Schon beim Intro war klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend. Im Logo prangte eine große „25“, ergänzt durch den Schriftzug „Das große Jubiläums-Special“. Und auch akustisch setzte der Sender ein Zeichen: Die vertraute Titelmelodie erklang dieses Mal nicht vom Band, sondern wurde live von einem Orchester im Studio gespielt. Als Jauch das Studio betrat, empfing ihn zudem ein festlich dekoriertes Ambiente – kronleuchterartige Lampen tauchten den Raum in warmes Licht und sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre.

Fontänen, Standing Ovations und ein Scherz auf Kosten von „Let‘s Dance“

Doch der Sender hatte noch mehr in petto: Plötzlich schossen Fontänen in die Höhe und sorgten für einen spektakulären Auftakt, der Jauch sichtlich überwältigte. „Meine Güte, vielen Dank“, brachte er schließlich heraus, während das Publikum mit Standing Ovations reagierte. Als der Applaus abebbte, fand der 70-Jährige schnell seinen Humor wieder: „Ein eigenes Orchester – das kriege ich erst wieder zu meiner Beerdigung.“ Und mit Blick auf die aufwendige Inszenierung legte er nach: „Die haben weder Kosten noch Mühen gescheut. Da ist ja ‚Let‘s Dance‘ ein Dreck dagegen.“

Abseits der großen Kulisse war auch das Format des Abends ungewohnt: Jauch moderierte nach eigenen Worten quasi „nackt“ – ganz ohne Moderationskarten und ohne Wissen, was der Abend noch bereithält. Den Anfang bei den Überraschungsgästen machte TV-Koch Tim Mälzer, der im Smoking eine Günther-Jauch-Handpuppe ins Studio trug und dem Jubilar ein selbst verfasstes Gedicht vortrug. Anschließend lüftete sich das Geheimnis um die Puppe: In einer eingeblendeten Mads-Parodie spielte sie auf humoristische Weise einen Tag im Leben des Showmasters nach – inklusive Diktieren ins Handy und der berühmten Abneigung gegen den „Veggie Day“ in der Studiokantine.

Der Abend hielt noch weitere prominente Überraschungen bereit. „Let‘s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse (45) und Schauspieler Elyas M‘Barek (44) schauten persönlich vorbei. Besonders der Besuch von Mabuse weckte bei manchem Fan die Hoffnung: Jauch sprach das ungeschriebene Fernsehgesetz an, wonach auf einen Studiobesuch stets ein Gegenbesuch folgt – und ließ damit offen, ob er vielleicht bald selbst bei „Let‘s Dance“ auftaucht. Seine Kinder jedenfalls wären begeistert: „Meine Kinder sagen immer: ‚Papa, das wäre die einzige Sendung mit dir, die wir von Anfang bis Ende gucken würden.‘“

Wenn es nach Günther Jauch geht, wird das nicht die letzte Jubiläumsshow gewesen sein. Der Moderator, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, hat mehrfach klargestellt, dass er nicht ans Aufhören denkt – und das ganz ohne klassischen Arbeitsvertrag im Rücken. Laut einem Bericht der Bild am Sonntag existiert zwischen ihm und RTL lediglich ein „Handschlag-Vertrag“: kein einziger Buchstabe auf Papier. Auch über sein Honorar wurde seit Jahren nicht mehr verhandelt. „Ich bekomme seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten immer noch dasselbe [Gehalt] – seitdem haben wir nicht mehr darüber geredet“, sagte Jauch der Bild am Sonntag. Eine Vereinbarung, die offenbar für beide Seiten bestens funktioniert. Verwendete Quellen: RTL/ „Wer wird Millionär? 25 Jahre – Das große Jubiläums-Special“, Bild am Sonntag

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