Würdigung für Richard Lugner: Diese Ehre soll dem verstorbenen Baulöwen zuteilwerden
Der österreichische Unternehmer Richard Lugner (†91) ist verstorben. Er war vor allem für seine Bauprojekte und seine wechselnden Liebesbeziehungen bekannt – nun wird ihm eine besondere Ehre zuteil.
Döbling – Die Trauer bei seinen Angehörigen dürfte immens sein, nachdem Richard „Mörtel“ Lugner (†91) am 12. August 2024 verstorben ist. Doch er hinterlässt zahlreiche Bauten, die weiter an ihn erinnern werden – und nicht nur das: Lugner soll eine ganz besondere Anerkennung erhalten.
Die (Ehe-)Frauen, die Richard Lugner einmal geliebt hat
Im Alter von 91 Jahren verstarb der österreichische Bauunternehmer – kurz nachdem er mit Simone Reiländer (42), besser bekannt als „Bienchen“, seine sechste Hochzeit zelebrierte. Trotz allem hatte die Ehe viele Höhen und Tiefen, so war Richard Lugner schon vor der Hochzeit sauer auf Simone. Aber nicht nur sein „Bienchen“, sondern auch seine anderen ehemaligen Frauen präsentierte Lugner in der Öffentlichkeit – und viele von ihnen hatten einen tierischen Spitznamen.
Zum ersten Mal läuteten für Richard Lugner 1961 die Hochzeitsglocken, als er Christine Gmeiner (85) heiratete. Ein Jahr nach der Scheidung (1978) ging Lugner den Bund der Ehe mit Cornelia Laufersweiler ein. Die beiden haben sich bereits nach vier Jahren wieder scheiden lassen. Zum dritten Mal heiratete er 1984 Susanne Dietrich (†34). Die Ehe hielt bis 1989. Ein Jahr später starb die damals 34-Jährige an den Folgen einer Schönheitsoperation.
Mit Christina „Mausi“ Lugner begannen die (öffentlich bekannten) Spitznamen. Mit ihr war Lugner von 1990 bis 2007 liiert. Darauf folgte seine fünfte Ehe. Die Vermählung mit Cathy „Spatzi“ Schmitz (34), welche nur zwei Jahre hielt, bezeichnete er selbst als seinen „größten Fehler“. Mit „Bienchen“ sollte es dann die letzte Ehe sein – für Lugner bereits die sechste Hochzeit.
Eine Straße, ein Platz oder ein Park – Döbling möchte etwas nach „Mörtel“ benennen
Bekannt war „Mörtel“ allerdings nicht nur für seine zahlreichen Liebschaften und tierischen Spitznamen, sondern eben auch für seine Bauten. Nun will sein Heimatbezirk Döbling sogar eine Straße, eine Parkanlage oder einen öffentlichen Platz nach ihm benennen, wie oe24.at berichtet. Seine Familie soll von der Idee begeistert sein. Jetzt gilt es also abzuwarten, was genau nach ihm benannt wird, schließlich dauert so ein Antragsprozess rund ein Jahr.

Doch nicht nur seine Heimat trauert um Richard Lugner – auch sein „Bienchen“ äußerte sich nun mit bewegenden Worten. Verwendete Quellen: oe24.at, web.de, meinbezirk.at