Schon mit 14 war Howard Carpendale in seiner Heimat ein Star: „15.000 Menschen kamen“

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Von: Jonas Erbas

Howard Carpendale war bereits als Teenager in seiner südafrikanischen Heimatstadt bekannt. Der Schlagerstar verrät, wie er schon früh mit Ruhm umgehen lernte.

München – Lange bevor Howard Carpendale zum deutschen Schlagerstar wurde, kannte ihn bereits eine ganze Stadt. In seiner Heimat Durban war der heute 79-Jährige schon als Teenager eine lokale Berühmtheit.

Schlagerstar Howard Carpendale als junger Mann im Jahre 1967.
Schlagerstar Howard Carpendale als junger Mann im Jahre 1967. © IMAGO/United Archives

Doch der Grund dafür hatte nichts mit seiner späteren Musikkarriere zu tun. Vielmehr war es der Einfluss seines Vaters, der den jungen Howard ins Rampenlicht brachte.

Howard Carpendale verrät: Wie der Schlagerstar den Umgang mit Ruhm schon früh erlernte

Howard Carpendale wuchs als Sohn einer prominenten Persönlichkeit auf. Sein Vater Douglas war Provincial Counselor in Durban – ein wichtiges politisches Amt in der südafrikanischen Provinzverwaltung. Diese Position machte die Familie zu einer bekannten Größe in der Stadt. „Mein Vater war Provincial Counselor meiner Heimatstadt Durban und dadurch eine lokale Berühmtheit“, erklärte Carpendale bereits 2019 in einem Interview mit morgenpost.de.

Besonders der Schulsport katapultierte den jungen Howard Carpendale zu Jugendzeiten ins Zentrum der Aufmerksamkeit, wie er im Interview mit Ippen.Media erzählt: „Sport in der Schule in Südafrika verbindet eine Stadt sehr“, berichtet Carpendale aus eigener Erfahrung. Die Turniere seiner Rugby-Mannschaft zogen damals die Massen an: „Wenn wir ein Spiel hatten in unserer Schule, dann kamen auch 15.000 Menschen vorbei, also ist man in einer kleineren Stadt auch ein bisschen bekannt.“

Diese frühen Erfahrungen prägten den Umgang des Schlagerstars mit dem Ruhm nachhaltig. „Das ist der Sohn von Douglas Carpendale“, hörte er immerhin schon damals ständig. Heute sieht er die Parallelen zwischen seiner Jugend und seinem Leben als deutschlandweit bekannter Star gelassen: „Ich weiß nicht, ob es so ein großer Unterschied ist, in seiner näheren Umgebung sehr bekannt zu sein oder in einem größeren Land.“ Der 79-Jährige hat gelernt, mit der Aufmerksamkeit umzugehen: „Man gewöhnt sich daran, man lernt vielleicht ein paar Tricks, wenn man gerade Lust hat, weniger bekannt zu sein.“

Kurios: Howard Carpendale verbot seinem eigenen Sohn das Singen – aus einem ganz bestimmten Grund. Verwendete Quellen: eigenes Interview für Ippen.Media, morgenpost.de, universal-music.de

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