Historische Dürre in England: Sonderregel erlaubt William und Kate Gartenbewässerung trotz Verbot
Millionen Briten dürfen keinen Gartenschlauch nutzen – für Prinz William und Prinzessin Kate gilt allerdings eine legale Ausnahme.
Während Großbritannien unter einer historischen Dürre leidet und Millionen Menschen strenge Wassersparregeln befolgen müssen, darf auf dem Anwesen von Prinzessin Kate (44) und Prinz William (44) westlich von London weiterhin der Gartenschlauch eingesetzt werden. Eine behördliche Ausnahmeregelung macht es möglich, wie Hello! berichtet.

Der Wasserversorger Thames Water hat bereits am 23. Juli einen sogenannten „Temporary Use Ban“ verhängt: Für alle Kunden im Versorgungsgebiet – darunter London, das Thames Valley und die angrenzenden Home Counties – ist der Einsatz von Gartenschläuchen seither strikt untersagt.
Frisch bepflanzt: Warum der Schlauch auf Teilen von Forest Lodge erlaubt bleibt
Wie das Unternehmen mitteilte, lag der Wasserverbrauch zuletzt rund zehn Prozent über dem Normalwert. Täglich wurden 100 Millionen Liter Wasser zusätzlich verbraucht – das entspricht nach Unternehmensangaben dem Mehrverbrauch aller Haushalte einer Großstadt wie Manchester.

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Im Regelwerk von Thames Water existiert allerdings eine Klausel: Pflanzen, die jünger als drei Jahre sind, dürfen weiterhin direkt mit dem Schlauch bewässert werden. Da William und Kate ihr Anwesen Forest Lodge erst im November 2025 bezogen und dabei umfangreiche Gartenumgestaltungen vornahmen, fallen die neu gepflanzten Bäume genau unter diese Ausnahme. Für ältere Pflanzen und den Rasen hingegen gilt das Privileg nicht – das Gartenpersonal muss dort wie alle anderen auf Eimer und Gießkannen zurückgreifen.
Wie dramatisch die Lage in England insgesamt ist, zeigt ein Bericht des Telegraph: Inzwischen wurden 71 Prozent des Landes zu Dürregebieten erklärt. Mehr als 27 Millionen Menschen unterliegen Schlauchverboten – und die Folgen reichen weit über trockene Rasenflächen hinaus. Analysten der Investmentbank Shore Capital warnen vor der schlimmsten Ernährungskrise Englands seit Jahrzehnten: Weizenerträge sind in diesem Jahr um rund 14 Prozent eingebrochen, die Haferproduktion um mindestens neun Prozent. Verwendete Quellen: thameswater.co.uk, hellomagazine.com, telegraph.co.uk