Haakon ist König – doch welche Rolle spielt sein Stiefsohn Marius Borg Høiby jetzt?
Marius Borg Høiby ist nun Stiefsohn des Monarchen, von König Haakon. Bringt der Thronwechsel ihm einen neuen Titel oder gar royale Aufgaben?
Mit dem Tod von König Harald († 89) hat sich in Norwegen ein historischer Wechsel vollzogen: Kronprinz Haakon (53) bestieg den Thron, seine Ehefrau Mette-Marit (53) wurde damit zur Königin. Doch nicht nur das neue Königspaar steht im Fokus, sondern auch Marius Borg Høiby.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de
Der 29-Jährige ist Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung und damit künftig der Stiefsohn des Königs. Aus diesem Grund wird in Norwegen nun heftig diskutiert, ob sich aus dieser familiären Konstellation auch eine royale Aufgabe für ihn ergeben wird.

Die norwegische Zeitung Verdens Gang beantwortet die Frage eindeutig mit „Nein“: Marius (29) erhalte weder einen königlichen Titel noch irgendeine offizielle Funktion im Königshaus. Am Status des jungen Mannes ändert der Thronwechsel also nichts – trotz der engen Verbindung zur neuen Königin und zum neuen Monarchen.
„Der Tod von König Harald ändert daran nichts“
Redakteurin Ingrid Louise Storebø stellte die Verhältnisse in dem Blatt ausführlich klar. „Marius Borg Høiby ist kein Mitglied des Königshauses und hat weder einen königlichen Titel noch eine offizielle Funktion, und der Tod von König Harald ändert daran nichts“, betont sie.
Sie ergänzt: „Mette-Marit gehört weiterhin zum Königshaus. Infolge der Thronfolge wird sie nun Königin als Ehefrau von König Haakon. Høiby wird somit zum Stiefsohn des Königs, erhält dadurch jedoch keine formelle Rolle im Königshaus.“ Die neue Bezeichnung als Stiefsohn des Königs beschreibe demnach ausschließlich das familiäre Verhältnis zu Haakon.
Marius kam vor der Ehe seiner Mutter mit Haakon zur Welt und gehörte auch nach der royalen Hochzeit nie selbst zum norwegischen Königshaus. Anders sieht es bei Mette-Marit aus: Ihre Position unterscheidet sich grundlegend von der ihres Sohnes.
Als Ehefrau des neuen Monarchen trägt sie künftig den Titel Königin und bleibt offizielles Mitglied des Königshauses – mit allen Aufgaben und Verpflichtungen, die damit verbunden sind. Die Debatte um eine mögliche royale Rolle für Marius kommt zu einem Zeitpunkt auf, an dem der Sohn der Königin verurteilt wurde.