Fans irritiert: Beatrice Egli kritisierte Dieter Bohlen und DSDS – jetzt sitzt sie in der Jury
Mit ihrem DSDS-Sieg wurde Beatrice Egli über Nacht zum Star, trotzdem folgte Jahre später Kritik an Jury-Chef Dieter Bohlen und der RTL-Show selbst. Die scheint nun vergessen.
Köln – Mit der in diesem Jahr ausgestrahlten Jubiläumsstaffel hatte man „Deutschland sucht den Superstar“ eigentlich einen würdigen TV-Abschied bereiten wollen, nun geht es für Dieter Bohlen (69) aber doch noch weiter: Auch 2024 wird DSDS den RTL-Zuschauern erhalten bleiben – zum 21. Mal in Folge.
Erst DSDS-Kritik, dann Jury-Platz: Beatrice Egli bald an der Seite von Dieter Bohlen
Dafür setzt der Kölner Sender auf prominente Verstärkung: So ist etwa Schlagerstar Beatrice Egli (35) Teil der neuen DSDS-Jury – und das, obwohl die Castingshow-Siegerin von 2013 erst vergangenes Jahr mit dem RTL-Format und dessen Jury-Chef abgerechnet hatte.
Insbesondere ihre Anfänge in der seit 2002 jährlich produzierten Show seien extrem schwer gewesen, wie Beatrice Egli damals im „Bauchgeflüster“-Podcast von Autorin Sandra Wurster berichtete: „Mir wurde wirklich gesagt: Du musst abnehmen, du musst ins Solarium gehen und du kannst nicht Schlager singen.“ Auch der Poptitan höchstpersönlich habe sich eingemischt und ihr geraten, häufiger auf Englisch zu singen.
RTL-Zuschauer ratlos: Beatrice Egli trotz DSDS- und Bohlen-Kritik in der Jury
Beatrice Egli blieb allerdings ihrer Linie treu – sowohl persönlich als auch musikalisch. Entsprechend verwundert sind jetzt viele Fans über die Entscheidung der Schlagersängerin, mit Bohlen und Co. in der DSDS-Jury mitzumischen: „Ich dachte bisher, dass sie Charakter hat, sie ist anscheinend doch käuflich“, beschwert sich eine Instagram-Nutzerin in den Kommentaren der RTL-Verkündung. Das stößt auf Zustimmung: „Danke, das dachte ich mir auch. Sie hat so schlecht über Dieter geredet und nun ist sie in der Jury?“ oder „Hätte ich nicht von ihr gedacht, dass sie nicht hinter ihren Aussagen steht“, heißt es in entsprechenden Antworten.

Manche sehen ihre Verpflichtung wesentlich lockerer und vermuten, die Schweizerin habe sich – gerade wegen ihrer einschlägigen Erfahrungen – ganz bewusst für einen Jury-Platz entscheiden: „Sie ist da [bei DSDS; Anm.d.Red.], um etwas zu verändern. Schon einmal daran gedacht?“
Während Beatrice Egli sich über einen neuen Job freuen darf, ist die Zukunft eines ihrer beliebtesten Branchenkollegen ungewiss: Weil der neue TV-Intendant sparen muss, könnten die ARD-Schlagershows mit Florian Silbereisen auf der Kippe stehen. Verwendete Quellen: „Bauchgeflüster“ (Podcast, Spotify; Folge 34), instagram.com/rtl_de