Senta Berger über den Tod ihres Mannes: „Kann darüber nicht so gut sprechen“
Fast zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes scheint für Senta Berger der Verlust ihrer Lebensliebe immer noch sehr schmerzhaft zu sein.
Für Senta Berger (84) war der Dreh ihres neuen Films „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ eine Ablenkung nach dem Tod ihres Mannes Michael Verhoeven († 85). Sie bezeichnete die Zeit am Set in einem Interview mit Frau im Spiegel als „‚schöne‘ Betäubung“.

Der Schmerz scheint fast zwei Jahre nach dem Abschied von ihrer Lebensliebe immer noch tief zu sitzen. Auf die Frage, wie es ihr inzwischen gehe, antwortete die Schauspielerin: „Ich kann über den Tod meines Mannes nicht so gut sprechen.“ Berger rede zwar innerhalb ihrer Familie darüber, aber auch nur vorsichtig. „Meine Kinder müssen meine Trauer aushalten können. Es ist eine Lücke, die nie mehr zu füllen sein wird“, so die 84-Jährige.
So geht Senta Bergers Sohn mit dem Tod seines Vaters um
Auch ihr Sohn Simon Verhoeven (53) sprach mit bz-berlin.de darüber, wie schwer es für ihn ist, zu begreifen, dass sein Vater nicht mehr lebt. „Manchmal, wenn das Telefon klingelt, denke ich: ‚Ah, mein Vater ruft an!‘ Anscheinend kann ich es nicht abschließend akzeptieren“, so der Regisseur von „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Er habe ein sehr enges Verhältnis zu seinem Vater gehabt und spreche auch immer noch mit ihm.
Auch in dem Kinofilm von Senta Berger und ihrem Sohn geht es um die Lücke, die der Tod eines Familienmitgliedes hinterlässt. Wie Verhoeven gegenüber Bunte angab, hatte seine Mutter erst Zweifel, ob sie die Richtige für ihre Rolle in der Adaption des Bestsellers von Joachim Meyerhoff (58) ist. Sein Vater habe sie aber noch zu Lebzeiten ermutigt, diese anzunehmen.
Die Zusammenarbeit von Mutter und Sohn am Set verlief laut Verhoeven professionell: „Ich bin der Regisseur, sie die Schauspielerin. Unsere Aufgabe ist es, den Film so gut wie möglich zu machen.“ Ob dies gelungen ist, kann man sich seit dem 29. Januar im Kino ansehen. Es könnte möglicherweise der letzte Film mit Senta Berger sein. Verwendete Quellen: Frau im Spiegel 202605, bz-berlin.de, bunte.de