„Da beschweren die sich“: Thomas Gottschalk und Mike Krüger sticheln schon wieder gegen Kaulitz-Brüder
Thomas Gottschalk und Mike Krüger beklagen sich über die Arbeitsmoral der jüngeren Generation. Für ihre Kritik nehmen sie vor allem Bill und Tom Kaulitz ins Visier.
Berlin – In der neuen Folge ihres Podcasts „Die Supernasen“ plaudern Thomas Gottschalk (74) und Mike Krüger (72) über Work-Life-Balance. Dabei gehen sie vor allem mit jungen Leuten ins Gericht, die ins Arbeitsleben eintreten. Laut Gottschalk hätten diese „eine etwas diffuse Vorstellung von dem, was auf sie zukommt“. Als Beispiel führen sie die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz (34) an.
Thomas Gottschalk und Mike Krüger kritisieren Arbeitsmoral der jungen Generation
„Wir wollen natürlich, dass die nächste Generation Spaß am Leben hat und wir wollen, dass es allen gut geht“, sagt Thomas Gottschalk im Podcast. „Aber wir sehen natürlich mit einer gewissen Besorgnis, dass gewisse Dinge, die für uns gegeben waren, nicht mehr gelten.“ So hätten er und Mike Krüger „nie an eine Work-Life-Balance gedacht“ und verweist auf die „tausenden Kilometer“, die der heute 72-Jährige damals auf Autobahnen und in „Läden, wo er bestimmt nicht hin wollte“ verbracht habe.
Thomas Gottschalk führt auch seinen eigenen Einsatz im Showbusiness an. „Ich war nie in meinem Leben krank, wenn ich im Radio oder im Fernsehen aufgetreten bin“, erklärte der frühere „Wetten, dass..?“- Moderator. „Ich habe oft mit Schniefnase irgendwas erzählt.“ Gesundheitliche Gebrechen hätte er sich nicht anmerken lassen. „Letzten Endes war für uns immer der Job gleichzeitig auch das, was wir geliebt haben und wo wir unsere Erfüllung drin gesehen haben.“
Die Kaulitz-Brüder im Interview
Im exklusiven Buzzfeed-Interview verraten die Kaulitz-Zwillinge übrigens, mit welchen Promis sie so ihre Probleme haben.
Mike Krüger stichelt gegen Bill und Tom Kaulitz
In diesem Zusammenhang kommt Mike Krüger auf Bill und Tom Kaulitz zu sprechen. In ihrer neuen Netflix-Doku „Kaulitz & Kaulitz“ geben die Musiker von Tokio Hotel Einblicke in ihr Privatleben. Dabei hat Krüger nur wenig Verständnis für deren dürftige Arbeitseinstellung. „Da beschweren sie sich und sind völlig fertig, dass sie fünf Monate auf Tournee waren und völlig kaputt nach Hause kommen“, so der Komiker. Zum Vergleich verweist Krüger auf sein künstlerisch erfolgreichstes Jahr 1980.

„Da war ich auf Tournee. Da hatte ich 298 Reisetage“, erinnert sich der Entertainer. „Wir haben da überhaupt nicht darüber nachgedacht, wie viel wir reisen oder wie viel wir unterwegs sind.“ Beschwerden hätte es nie gegeben. „Wir haben 120 Konzerte am Stück gefahren, dann hatten wir zwei Tage frei und dann haben wir noch mal 80 Konzerte gemacht.“ Des Weiteren mutmaßt Mike Krüger, dass Tokio Hotel in den besagten fünf Monaten vielleicht einmal die Woche ein Konzert gegeben hätten. Weiter wollte sich der Comedian nicht äußern, um nicht „wieder einen Shitstorm“ zu kassieren.
Kürzlich ging es einem anderen Kollegen an den Kragen. So äußerte sich Mike Krüger im „Supernasen“-Podcast kritisch über den Gesang von Florian Silbereisen. Verwendete Quellen: Podcast „Die Supernasen“, Folge vom 2. Juli 2024, RTL+