Wann werden König Haakon und Mette-Marit ins Schloss ziehen?

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Von: Sarah Annowsky

950 Quadratmeter warten im Schloss: Warum Norwegens neues Königspaar, König Haakon und Mette-Marit, den Umzug offenbar lange aufschiebt.

Mit dem Tod von König Harald V. († 89) und der Thronbesteigung seines Sohnes hat sich in Norwegen viel verändert – auch in Sachen Wohnsituation. Dem neuen Königspaar steht seither die rund 950 Quadratmeter große Königswohnung im Schloss in Oslo zu. Doch König Haakon VIII. (53) und Königin Mette-Marit (53) leben unverändert auf dem Anwesen Skaugum in Asker bei Oslo.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de

Einen offiziellen Termin für den Umzug in den Palast gab der Hof bis jetzt nicht bekannt. Royal-Experten rechnen nicht damit, dass der Wechsel des Wohnsitzes schnell über die Bühne geht. Als möglicher Zeitpunkt wird das Jahr 2027 gehandelt. Andere gehen davon aus, dass das Paar erst nach der Hochzeit seiner Tochter, Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22), aus Skaugum ausziehen könnte.

Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit beim offiziellen Empfang im Königspalast in Oslo während des Staatsbesuchs von König Philippe und Königin Mathilde am 24. März 2026
Haakon und Mette-Marit. © Imago

Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen verwies gegenüber Aftenposten auf den riesigen organisatorischen Aufwand, der mit dem Umzug verbunden ist: „Aus praktischen Gründen wird es einige Zeit dauern, bis der neue König dort einzieht. Man zieht einen Haushalt nicht von einem Tag auf den anderen um, nur weil man König geworden ist. Ich glaube, dass es nächstes Jahr geschieht.“

Später Einzug von Haakon und Mette-Marit wäre nicht unüblich

Sein Kollege Trond Norén Isaksen rechnet mit einem wesentlich späteren Termin: „Ich nehme an, dass sie auf Skaugum wohnen werden, bis Kronprinzessin Ingrid Alexandra heiratet.“ Skaugum gilt traditionell als Residenz des Thronfolgerpaares. Nach der Hochzeit der Kronprinzessin könnte das Anwesen an sie und ihren zukünftigen Partner übergehen.

Dass sich solche Wohnungswechsel im norwegischen Königshaus hinziehen, hat lange Tradition. König Olav V. blieb nach seiner Thronbesteigung ebenfalls zunächst auf Skaugum und zog erst aus, als Harald und Königin Sonja (89) heirateten und das Anwesen übernahmen.

Nach Olavs Tod im Jahr 1991 lebten Harald und Sonja rund zehn Jahre auf Skaugum, während die Königswohnung im Schloss renoviert wurde. Erst 2001 bezogen sie den Palast. Im selben Jahr gaben sich Haakon und Mette-Marit das Jawort – und auch sie zogen nicht sofort nach Skaugum, sondern ließen das Anwesen erst herrichten und bezogen es zwei Jahre später.

Zu Beginn ihrer Beziehung Ende der 1990er-Jahre hatte sich Haakon hinter Mette-Marit gestellt, die damals bereits alleinerziehende Mutter war. Mit seiner Thronbesteigung beginnt für das Paar auch privat ein neues Kapitel als König und Königin.

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