Bonduelle und 13 weitere Unternehmen, die in Russland immer noch Kasse machen
Tinder, Tupperware und New Yorker: Hier sind 13 Unternehmen, die noch in Russland Geschäfte machen oder dort hinliefern.
Coca-Cola und andere Unternehmen haben sich längst aus Russland zurückgezogen. Es gibt aber noch genug, die mit Russland Geschäfte machen. Im Netz tauchten in den vergangenen Tagen Gerüchte auf, dass die französische Firma Bonduelle russische Soldaten beliefert – trotz Ukraine-Krieg. Bonduelle wurde vorgeworfen, 10.000 Dosen Mais und Erbsen an die Front geschickt zu haben. Das Unternehmen, das hauptsächlich Konserven- und Tiefkühlgemüse vertreibt, hat die Vorwürfe bereits auf Twitter dementiert.
13 Unternehmen, die noch in Russland arbeiten oder verkaufen
Der Hersteller Bonduelle dementierte zwar, Konserven an Soldaten zu liefern, gab in seinem Statement jedoch an, weiterhin die russische Bevölkerung zu beliefern. Auch bei anderen Firmen ist dies der Fall, wie die amerikanische Universität Yale recherchierte. Hier sind 13 bekannte Marken, die (Stand Yale: 20. Dezember 2022) in Russland noch Geschäfte machen:
1. Der Gesundheitskonzern Fresenius, der deutschlandweit private Krankenhäuser betreibt und Medikamente herstellt, ist in Russland tätig.
2. Die Modemarke New Yorker eröffnete in Russland seit dem Ukraine-Krieg sogar weitere Geschäfte, wie Yale berichtet.

3. Auch Kleider der italienische Modemarke Benetton können Russ:innen weiter kaufen.
4. Microsoft verkauft in Russland zwar nicht an neue Kunden, aber hat die schon bestehenden russischen Zugänge nicht gesperrt.
5. Russ:innen können weiter tindern. Die Dating-Plattform Tinder ist dort weiterhin verfügbar.
Ein weiterer Grund, die Dating-App schnellstmöglich zu löschen, sind diese 16 Tinder-Profile.