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Boxende Kängurus stürzen in Zelt – und sorgen für Angstschreie

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Auf einem Campingplatz in Australien prügelten sich zwei Kängurus. Dabei stürzten sie in das Zelt einer Familie. Ein Video zeigt die wüste Prügelei.

Sydney – Zwei boxende Kängurus haben auf einem Campingplatz an der Ostküste Australiens für Panik gesorgt. Die beiden Hüpftiere waren mitten in einer deftigen Prügelei, als sie im Eifer des Gefechts in ein Familienzelt krachten, wie am Dienstag auf einem vom Sender 9 News verbreiteten Video zu sehen war. In der Folge sind aus dem Inneren die angsterfüllten Schreie einer Frau zu hören. Ein Augenzeuge ruft ihr zu: „Halten Sie bloß Abstand!“ Die handfeste Rauferei auf dem Trial Bay Gaol Campground nördlich von Sydney ging zumindest für die Urlauber in dem Zelt glimpflich aus.

Känguru-Prügelei auf Campingplatz endet in Familienzelt

Ob die Beuteltiere um ihr Territorium oder um ein Weibchen kämpften, sei unklar, hieß es. Normalerweise sind Kängurus eher friedliebende Tiere, jedoch können sie bei Konkurrenzkämpfen äußerst aggressiv miteinander ringen. Neben Boxhieben setzt es dann auch heftige Tritte. Menschen sollten bei dem faszinierenden Spektakel aus der Tierwelt Abstand halten.

Kängurus bei einem Kampf.
Das Symbolbild zeigt zwei Kängurus während einem Revierkampf. © Ardea/Imago

Kängurus in Australien

Das Känguru ist Australiens Nationaltier. Es gibt vier Arten der hüpfenden Beuteltiere: Das Rote Riesenkänguru, das Östliche Graue Riesenkänguru, das Westliche Graue Riesenkänguru und das Antilopenkänguru.

Denn in seltenen Fällen gehen die Hüpftiere auch auf Menschen los. Im vergangenen Jahr hatte es gleich mehrere Attacken gegeben, bei denen es zu Verletzungen kam. Im September gab es erstmals seit mehr als 80 Jahren wieder ein Todesopfer: Ein 77 Jahre alter Mann, der ein Känguru als Haustier hielt, wurde angegriffen und starb an seinen Verletzungen.

Auch in NRW sorgen Kängurus immer mal wieder für Aufsehen. Im Dezember 2020 war beispielsweise ein Känguru in Mönchengladbach ausgebüxt und musste von der Polizei eingefangen werden. (dpa) Fair und unabhängig informiert, was in NRW, Deutschland und der Welt passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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