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Notfallvorrat: Checkliste – was man Zuhause haben sollte

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Was gehört in den Notfallvorrat? In einem plötzlichen Katastrophenfall sollte man laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz Vorräte für mindestens 10 Tage zu Hause haben. 

Düsseldorf – Die Corona-Pandemie und die Hochwasser-Katastrophe im vergangenen Juli haben viele Menschen in NRW schwer getroffen. Einigen ist in dieser Zeit vielleicht zum ersten Mal klar geworden, wie schnell es zu akuten und unvorhersehbaren Not-Situationen kommen kann.

Aktuell sorgt vor allem der Krieg in der Ukraine bei vielen für ein mulmiges Gefühl. Andere sorgen sich sogar vor einem möglichen dritten Weltkrieg oder dem Einsatz von Atomwaffen, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin am Sonntag (27. Februar) angekündigt hatte, die Abschreckungskräfte des Landes, darunter auch die Atomstreitkräfte, in Alarmbereitschaft zu versetzen. Experten betonen aber, dass die Wahrscheinlichkeit eines Kriegs mit Nuklearwaffen aktuell sehr gering sei.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz rät: Vorräte sollten für 10 Tage ausreichen

In Panik ausbrechen oder vom Schlimmsten ausgehen sollte natürlich niemand. Zur grundsätzlichen Vorsicht, nicht nur im Hinblick auf den Ukraine-Konflikt, rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aber trotzdem. „Generell empfehlen wir Ihnen, sich auf Notsituationen, die oft überraschend eintreten, vorzubereiten“, heißt es auf der Website der Behörde. Das heißt vor allem, einen Notfall-Vorrat mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen, beispielsweise Batterien und Medikamenten, anzulegen, die in einem Katastrophenfall vielleicht nur noch schwer zu bekommen sind.

Bevölkerungsschutz: Welche Vorräte sollte ich zu Hause haben?

„Ihr Ziel muss es sein, zehn Tage ohne Einkaufen überstehen zu können. Die Lösung liegt in Ihrer Verantwortung. Ob und wie viel Sie vorsorgen, ist eine persönliche Entscheidung“, heißt es dazu im BBK-Ratgeber. Wer für sich und seine Familie einen solchen Grundvorrat für den Notfall anlegen möchte, der kann sich dazu an offiziellen Checklisten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe orientieren. Im Folgenden finden Sie einen Überblick zu den Checklisten.

Notfallvorrat: Checkliste zu Getränken und Lebensmitteln – Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Die folgende Checkliste zu Getränken und Lebensmitteln des BBK geht von einem Vorrat für zehn Tage pro Person aus.

Eine solche Liste entspricht laut BBK dem Grundvorrat für zehn Tage und eine Person. Mit 2200 kcal pro Tag werde dadurch „im Regelfall der Gesamtenergiebedarf“ gedeckt.

Notfallvorrat Einkaufliste: Was gehört in die Hausapotheke? Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Notfallvorrat ist die sogenannte Hausapotheke. Das sollte sich darin befinden:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz: Wichtige Hygieneartikel für den Notfall im Überblick

Auch Hygieneartikel sollten beim Vorrat nicht vergessen werden. Dazu gehören:

Ohne Strom und Heizung? Checkliste für einen Energieausfall – Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Für den Fall eines Energieausfalls, zum Beispiel einem Stromausfall, stehen folgende Dinge auf der BBK-Checkliste:

Im Katastrophenfall: Wichtige Dokumente bereithalten – Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Wenn schnell das Haus verlassen werden muss, sollten auch alle Dokumente griffbereit sein. Das BBK empfiehlt dafür eine Dokumentenmappe. Diese Fragen sollten Sie sich für den Notfall stellen:

Brand-Notfall: Die Checkliste zum Brandschutz – Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Auch für den Fall, dass ein Feuer ausbricht, empfiehlt das BBK Vorbereitungen und Vorräte:

Trotz Notfall informiert bleiben: Rundfunkgeräte und Ersatzbatterien – Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Um in einem Katastrophenfall trotzdem noch informiert zu bleiben, sollten auch diverse Rundfunkgeräte und Reservebatterien vorhanden sein:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz: Beim Katastrophenfall – das gehört ins Notgepäck

Für den Fall, dass aufgrund eines Notfalls schnell das Haus verlassen werden muss, gibt es vom BBK eine Checkliste für das Notgepäck, das möglichst griffbereit liegen sollte. Das gehört ins Notgepäck:

Alle Checklisten sind auch beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe einsehbar. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die jeweiligen Listen mit Feldern zum Abhaken auszudrucken. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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