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Corona-Regeln in NRW: Maskenpflicht in Bus und Bahn gilt weiterhin

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Von: Mark Stoffers

Eine Frau trägt vor einer Straßenbahn Mund-Nasen-Schutz. Die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen wird bis zunächst 30. Juni verlängert.
NRW verlängert die Corona-Verordnung um eine Woche. Auch die Maskenpflicht in Bus und Bahn bleibt bis 30. Juni 2022 bestehen. © Roberto Pfeil | dpa

NRW hat entschieden: Die Corona-Regeln werden um eine Woche bis 30. Juni 2022 verlängert. Auch die Maskenpflicht in Bus und Bahn hat weiter Bestand.

Köln – Die Hoffnung hat sich nicht bestätigt. Viele Menschen in Nordrhein-Westfalen haben möglicherweise gehofft, dass die Corona-Regeln in NRW weiter gelockert werden. Doch nun hat das Land bei der Corona-Schutzverordnung auf die Bremse gedrückt. Vor allem die Maskenpflicht in Bus und Bahn in NRW bleibt für eine weitere Woche ohne wesentliche Änderung bestehen, das geht aus der Verlängerung der Corona-Verordnung bis zum 30. Juni hervor.

Corona-Regeln in NRW: Maskenpflicht in Bus und Bahn hat bis zum 30. Juni 2022 Bestand

Aus der Mitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales geht hervor, dass die Corona-Regeln in NRW im Wesentlichen bis zum 30. Juni unverändert bleiben. Dieser Zeitraum gilt nicht nur für die Corona-Verordnung in NRW, sondern auch für die Regelung bei der Test- und Quarantäneverordnung.

Der Grund für die Verlängerung der Corona-Regeln in NRW ist, dass viele der Punkte aus der Corona-Verordnung auch weiterhin auf den verschiedenen Regelungen basieren, die auf den möglichen Bürgertestungen und den Einrichtungstestungen fußen. Allerdings wurde der Zeitraum der Corona-Regeln in NRW allerdings nur deshalb um eine Woche verlängert, da die Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums für diese Testungen am 30. Juni 2022 ausläuft. Welche Corona-Regeln und sonstige Regelungen der Bund über dieses Datum hinaus schaffen will, ist dem Landesgesundheitsministerium bisher nicht bekannt.

Corona-Regeln in NRW: Maßnahmen der verlängerten Verordnung im Überblick

Corona-Regeln in NRW: Diese Maßnahmen der Verordnung gelten bis zum 30. Juni in Nordrhein-Westfalen

Neben der Maskenpflicht in Bus und Bahn gelten bei den Corona-Regeln in NRW auch weitere Maßnahmen bis 30. Juni 2022. Darunter befinden sich laut der Corona-Verordnung in NRW die Maskenpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, zudem gilt die Maskenpflicht weiterhin in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung von vielen Menschen. Darüber hinaus ist es auch weiterhin nur erlaubt, mit einem aktuellen negativen Corona-Test Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zu betreten.

Zudem gilt in der verlängerten Corona-Verordnung in NRW weiterhin, dass vollständig Geimpfte beim Besuch von Asyl- und Flüchtlingsunterkünften keinen negativen Corona-Test ebenso wie Justizvollzugsanstalten und Abschiebungshafteinrichtungen, bei denen die Corona_Regeln in NRW weiterhin greifen.

Corona-Regeln in NRW: Fehlender Fahrplan – Gesundheitsminister Laumann übt Kritik

„Der Bund muss jetzt ganz dringend Planungssicherheit schaffen. Dass wir zehn Tage vor dem Auslaufen der Testregelungen noch nicht wissen, ob und wie es mit den Testungen danach weitergeht, ist ein Unding. Die Infektionsdynamik nimmt wieder deutlich zu“, übt der Gesundheitsminister Laumann deutliche Kritik an dem fehlenden Fahrplan an dem möglichen Auslaufen der Testregelungen, die bisher in der Corona-Schutzverordnung für das Bundesland und die Großstädte, die ebenso in Köln und Düsseldorf wie in Duisburg und Bonn gleichermaßen galt, geregelt waren.

„Deswegen appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger: Tragen Sie insbesondere dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen, freiwillig eine Maske. Das Risiko von gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einer Infektion besteht bei allen Menschen. Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter. Und lassen Sie sich, wenn noch nicht geschehen, impfen“, sagte Laumann weiter.

Maskenpflicht in Rheinbahn: Welche Corona-Regel aktuell gilt

Mit der Verlängerung der Corona-Regeln in NRW bis zum 30. Juni 2022 gilt somit bei der Maskenpflicht in der Rheinbahn weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske (OP-, FFP2- oder KN95-Maske) in allen Zügen, in den U-Bahnhöfen und den Kundencentern. Ausgenommen sind weiterhin die überirdischen Haltestellen. Dort wurde die Maskenpflicht bei der Rheinbahn bereits ausgesetzt.

Kinder bis zum Schuleintritt sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Ansonsten gilt die Pflicht zum Tragen von Atemschutzmasken im ÖPNV für Kinder ab dem 6. Lebensjahr. Sollten Kinder unter 16 Jahren aufgrund der Passform allerdings keine medizinische Maske tragen können, sollte eine Alltagsmaske als Alternative dienen.

Maskenpflicht KVB: Aktuelle Regelung beim Tragen der OP- oder FFP2-Maske

Nach der aktuellen Corona-Verordnung in NRW, die die Corona-Regeln bis zum 30. Juni verlängern, gilt auch nach den aktuellen Maßnahmen in NRW weiterhin die Maskenpflicht im KVB. In den Isi-Fahrzeugen des Verkehrsverbundes muss ebenfalls mindestens eine medizinische Maske über Mund und Nase getragen werden.

Des Weiteren hat der KVB nicht nur die Maskenpflicht in allen Bereichen ausgegeben, sondern auch Empfehlungen darüber hinaus abgegeben, die nicht in Maskenpflicht beim KVB einzahlen. Dennoch empfiehlt der Verkehrsverband weiterhin, eine OP- oder FFP2-Maske zum Schutz vor Corona in Warteschlangen vor den Kundencentern, in den Anstellbereichen an den Schaltern und in den Haltestellenbereichen aufzusetzen. 

Corona-Verordnung in NRW: Regelungen zur Isolierung bei einem positiven Corona-Test bleiben bestehen

Derzeit ändert sich also wenig bis gar nichts in der Corona-Verordnung in NRW, damit die Ausbreitung von Corona weiterhin im Zaum gehalten werden kann. Auch die Regelung zur Isolierung nach einem positiven Corona-Test bleibt in NRW sowie in den Großstädten wie Köln und Düsseldorf unangetastet. Denn wer einen positiven Test vorweist, muss auch weiterhin laut der aktuellen Corona-Regeln in NRW weiterhin 10 Tage lang in die Isolation. Nach Möglichkeit kann man sich nach fünf Tagen freitesten.

In Nordrhein-Westfalen gilt fürs Freitesten nach einer Corona-Infektion weiterhin ein negativer offizieller Corona-Schnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) notwendig. Ein negativer Corona-Selbsttest bleibt weiterhin nicht ausreichend, um sich aus der Corona-Isolation freizutesten. Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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