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Deutsche Post erhöht Porto: So viel kostet ab Januar der Standardbrief

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Eine Frau wirft einen Brief in einen Briefkasten.
Ab nächstem Jahr hebt die Deutsche Post die Preise an. (Symbolbild) © Marc Müller/dpa

Wer einen Brief zur Post bringen will, muss ab Januar etwas mehr Geld für das Porto zahlen. Die Deutsche Post in Bonn kündigte nun eine Preiserhöhung an.

Bonn – In Zeiten, in denen E-Mails, soziale Medien und Messenger-Dienste längst an der Tagesordnung stehen, werden Briefe nicht mehr allzu häufig verschickt. Dennoch kommt es vor, dass man auch mal wieder einen Brief abschicken und zur Post bringen muss – zum Beispiel, um Weihnachtsgrüße zu verschicken. Ab Januar wird das allerdings teurer – denn wie die Deutsche Post am Mittwoch in Bonn mitteilte, soll der Standardbrief im Inland dann 85 Cent kosten. Aktuell liegt der Preis bei 80 Cent.

Deutsche Post will Preis für Briefe anheben – ein Überblick

Deutsche Post: Briefe werden ab Januar teurer – 85 Cent für den Standardbrief im Inland

Andere Briefprodukte sollen ebenfalls 5 Cent teurer werden, etwa der Maxibrief. Das Unternehmen begründete dies mit höheren Kosten. Zuletzt hatte die Post das Porto Mitte 2019 angehoben, damals verteuerte sich ein Standardbrief um 10 Cent auf 80 Cent. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur am Mittwoch einen Spielraum für Preiserhöhungen veröffentlicht, auf dessen Basis die Post das Porto anheben darf. Besagter Spielraum für Erhöhungen liegt bei 4,6 Prozent - um diesen Prozentbetrag darf der Warenkorb aller Briefarten teurer werden. Der Wert ist relativ niedrig, bei der Portoanhebung 2019 lag er bei 8,9 Prozent. Kurz darauf teilte dann die Post mit, wie sie den Spielraum nutzen will. Die Netzagentur wird jetzt prüfen, ob die geplanten Portoanhebungen im Rahmen des Spielraums liegen.

Menschen schreiben immer weniger Briefe – doch Briefmarkt ist für Deutsche Post noch immer lukrativ

Der Briefmarkt schrumpft im Digitalzeitalter seit langem. Die Menschen schreiben sich deutlich weniger Briefe als früher und nutzen in ihrer Kommunikation stattdessen verstärkt Emails, Chats oder soziale Medien. Allerdings ist das Briefgeschäft für das Bonner Unternehmen weiterhin ein lukratives Geschäft – das liegt auch an den vom Staat genehmigten Preiserhöhungen.

Übrigens wird nicht nur das Briefporto teurer. Auch das Taxifahren ist - zumindest in Köln - seit September teurer geworden. Und auch das Anwohnerparken könnte Anfang 2022 in NRW teurer werden, berichtete die Rheinische Post. (nb mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

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